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Prozess um Internet-Plattform «Fraudsters» auf Zielgeraden

07.02.2020 - Bad Kreuznach (dpa/lrs) - Der Prozess gegen den mutmaßlichen Mitbegründer der Internet-Plattform «Fraudsters» neigt sich vor dem Landgericht Bad Kreuznach seinem Ende zu. Heute wird sich voraussichtlich ein Sachverständiger zur Schuldfähigkeit des 34-jährigen Angeklagten äußern. Weil dieser vor kurzem ein Geständnis abgelegt hatte, könnte in dem Verfahren anschließend sogar schon plädiert und geurteilt werden.

  • Justitia mit Sonne und Taube. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Justitia mit Sonne und Taube. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 34-Jährige muss sich wegen des Vorwurfs der Bildung einer kriminellen Vereinigung und anderer Delikte verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann, der Anfang Juli 2019 im schleswig-holsteinischen Pinneberg festgenommen worden war, auch Beihilfe zu Straftaten, Drogenhandel und illegalem Waffenbesitz vor.

Er soll 2016 zusammen mit anderen die Plattform «Fraudsters» - das englische Wort für Betrüger - ins Leben gerufen haben. Die war unter anderem über das Darknet erreichbar, einem über eine Anonymisierungssoftware zugänglichen Teil des Internets. Auf der Plattform soll es unter anderem einen Austausch von Tipps für Straftaten im Netz gegeben haben, außerdem soll sie ein Marktplatz für illegale Waren gewesen sein. Der Prozess ist in Bad Kreuznach, weil über die Plattform gehandelte Waren auch an Packstationen in der Stadt geliefert worden waren.

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