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Raubüberfall in Speyer: Freispruch für Angeklagten gefordert

21.05.2019 - Frankenthal (dpa/lrs) - Im Prozess um einen tödlichen Raubüberfall in Speyer haben in den Plädoyers alle Vertreter einen Freispruch für den Angeklagten beantragt. Sowohl die Oberstaatsanwältin als auch der Vertreter der Nebenklage und der Anwalt des Angeklagten begründeten das vor dem Landgericht Frankenthal am Dienstag damit, dass es keine eindeutigen Beweise gebe, die den Mann überführen. Er ist angeklagt, mit einem unbekannten Komplizen in der Nacht zum 29. August 2012 in einer Nachtbar in Speyer eingebrochen zu sein und eine 57-jährige Angestellte getötet zu haben.

  • Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Opfer hatte sich demnach den Männern entgegengestellt und starb noch am Tatort an schweren Stich- und Schussverletzungen. Der Angeklagte hatte die Tatvorwürfe in dem Indizienprozess stets zurückgewiesen. Wie die Oberstaatsanwältin sagte, lasse sich der Mann aufgrund der vorliegenden Indizien nicht eindeutig überführen. Bei solchen Zweifeln müsse die Entscheidung daher zugunsten des Angeklagten ausfallen, sagte der Vertreter der Nebenklage. Das Urteil soll noch am Dienstag gesprochen werden.

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