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Rheinland-Pfalz: Beginn der zweiten Coronaschutz-Impfungen

15.01.2021 - Die Landesregierung in Mainz hält an ihrer Impfstrategie fest. Bayern dagegen ändert sein Vorgehen. Derweil rückt Rheinland-Pfalz im Vergleich zu den anderen Bundesländern bei der Impfquote auf den dritten Platz vor.

  • Eine Corona-Schutzimpfung wird durchgeführt. Foto: Markus Schreiber/AP POOL/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Corona-Schutzimpfung wird durchgeführt. Foto: Markus Schreiber/AP POOL/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Rheinland-Pfalz beginnt an diesem Sonntag mit den zweiten Corona-Schutzimpfungen - und plant diese künftig mit einem Abstand von 28 Tagen (vier Wochen) statt 21 Tagen. «Nach der Coronavirus-Impfverordnung geht der Anspruch auf die Zweitimpfung dem Anspruch auf die Erstimpfung vor», sagte die Sprecherin des Gesundheitsministeriums, Stefanie Schneider, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Bei der Planung der Impftermine sei es wichtig, dies zu berücksichtigen und darauf zu achten, dass genug Impfstoff geliefert worden sei.

Die Zweitimpfung solle nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am RKI (Stiko) vor dem 42. Tag (also maximal sechs Wochen) nach der Erstimpfung verabreicht werden. Die erste Impfung des Präparats von Biontech/Pfizer gewährt nach Herstellerangaben etwa zwölf Tage nach der ersten Dosis einen gewissen Schutz. Allerdings ist noch unklar, wie lange dieser ohne die zweite Dosis anhält.

Bayern hatte zuvor angekündigt, sein Vorgehen zu ändern, um bei der Corona-Impfung schneller vorwärts zu kommen. Künftig soll beim Biontech-Impfstoff - bis auf eine gewisse Reserve - nicht mehr für jeden Erstgeimpften die Dosis für die nötige zweite Impfung zurückgelegt werden.

Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu den anderen Bundesländern inzwischen auf Platz drei vorgerückt. 15,7 von 1000 Menschen waren bis Donnerstag laut Robert Koch-Institut (RKI) geimpft. Der Bundesdurchschnitt lag bei 11,6.

«Die Planung der Impfungen ist ein komplexes Zusammenspiel von verschiedensten, sich immer wieder ändernden Variablen», sagte Schneider. «Wir müssen dabei die Voraussetzungen und Bedürfnisse der mobilen Teams, der Krankenhäuser und der Impfzentren berücksichtigen, genau wie Transport- und Haltbarkeitsbedingungen und die geplanten Lieferungen der Impfstoffe sowie die dann tatsächlich erfolgten.» Die Termine für die Impfungen würden auf der Basis der derzeit verbindlich bekannten Liefermengen vergeben.

Die Sprecherin wies außerdem darauf hin, dass laut Bundesimpfverordnung auch «Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus Sars-CoV-2 tätig sind», zum Kreis derjenigen zählen, die mit höchster Priorität Anspruch auf die Schutzimpfung hätten. Dazu gehörten Ärzte und Personal in Corona-Ambulanzen, -Praxen und -Sprechstunden sowie Ärzte, die regelmäßig Patienten in Alters- und Pflegeeinrichtungen betreuen. «Die genannten Personen können sich daher in den Impfzentren des Landes gegen Covid-19 impfen lassen», sagte Schneider.

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