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Rund 150 Post-Mitarbeiter in Rheinland-Pfalz im Warnstreik

18.09.2020 - Rund 150 Mitarbeiter der Post haben am Freitag in Rheinland-Pfalz gestreikt. Betroffen waren laut Gewerkschaft Verdi Standorte in Koblenz, Göllheim und Rockenhausen (beide im Donnersbergkreis) sowie in Alzey und Nierstein im Landkreis Mainz-Bingen. Auch im Saarland legten Beschäftigte in der Brief- und Paketzustellung vorübergehend die Arbeit nieder. «Die Beteiligung war groß», sagte eine Sprecherin von Verdi. Auch am Samstag soll der Warnstreik fortgesetzt werden, die Gewerkschaft rechnet mit ähnlich vielen Beteiligten.

  • Ein Trolley eines Zustellers der Deutschen Post steht auf der Straße. Foto: Lino Marcel Mirgeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Trolley eines Zustellers der Deutschen Post steht auf der Straße. Foto: Lino Marcel Mirgeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zu Arbeitsniederlegungen kam es nach Angaben von Verdi am Freitagmorgen auch in Köln, Düsseldorf, Ostwestfalen, Hamburg, Würzburg, Augsburg und in zahlreichen weiteren Städten und Regionen. Nach Angaben der Deutschen Post beteiligten sich deutschlandweit 3000 Beschäftigte an rund 300 Betriebsstätten. Etwa 100 000 Pakete und 1,2 Millionen Briefe kamen daher am Freitag den Firmenangaben zufolge nicht wie geplant beim Empfänger an. Damit seien jeweils etwa zwei Prozent der Paket- und Brief-Tagesmenge betroffen.

Im Tarifstreit mit der Post fordert Verdi für die rund 140 000 Tarifbeschäftigten eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 21./22. September geplant.

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