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Ministerin: Stiko-Entscheidung ist Lichtblick für 70-Jährige

05.03.2021 - Die Freigabe von Astrazeneca für Ältere kommt in Rheinland-Pfalz vor allem den Menschen über 70 zugute. Sie sollen bald ein Schreiben bekommen. Menschen mit schweren Vorerkrankungen und Kontaktpersonen von Schwangeren und Pflegebedürftigen können schon Termine abmachen.

  • Ein Wattestäbchen mit einem Abstrich wird im Labor für einen Corona-Test verarbeitet. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Wattestäbchen mit einem Abstrich wird im Labor für einen Corona-Test verarbeitet. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Entscheidung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Astrazeneca soll in Rheinland-Pfalz vor allem Menschen ab 70 Jahren schneller den Piks gegen das Coronavirus bringen. «Die Entscheidung ist ein großer Lichtblick besonders für die Menschen zwischen 70 und 79 Jahren aus der Prioritätsgruppe 2, die dringend auf eine Corona-Schutzimpfung warten», sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. «Rheinland-Pfalz wird die Empfehlung zeitnah umsetzen und alle Menschen dieser Altersgruppe per Brief über die Registrierungsmöglichkeit informieren.» Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) nannte die Entscheidung mit Blick auf den Impf-Fortschritt «einen echten Segen».

Menschen mit bestimmten schweren Vorerkrankungen und Kontaktpersonen von Schwangeren und Pflegebedürftigen können sich ab diesem Samstag online für eine Corona-Impfung im Impfpool des Landes anmelden. Zu den anerkannten Vorerkrankungen zählten unter anderem Trisomie 21, chronische Lungenerkrankungen, Demenz, geistige Behinderungen oder schwere psychische Erkrankungen. Auch Menschen mit Diabetes oder Adipositas fallen in diese Gruppe.

Ende März oder Anfang April sollten auch die Hausärzte impfen, sagte Bätzing-Lichtenthäler. Zunächst würden aber die onkologischen- und Dialysepraxen einbezogen. Der Bund arbeite derzeit an einem Impf-Konzept für die Hausärzte, weil dann nicht mehr das Land den Impfstoff verteilen werde, sondern die niedergelassenen Ärzte ihn direkt vom Bund bekämen.

Die Stiko empfiehlt nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums den Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca jetzt auch für Menschen ab 65 Jahren. Zuvor galt die Empfehlung nur für 18- bis 64-Jährige, da für Ältere zunächst nicht genügend Studiendaten vorgelegen hätten. Bund und Länder hatten am Mittwoch in ihrem Beschluss zum weiteren Corona-Vorgehen festgestellt, dass der Impfstoff ausweislich von Studienergebnissen aus Großbritannien generell eine hohe Wirksamkeit aufweise. Dies ist auch in der älteren Bevölkerung der Fall.

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