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SPD-Fraktion will 5G-Modellregion für Rheinland-Pfalz

09.01.2019 - Mainz (dpa/lrs) - Beim Aufbau des neuen Mobilfunknetzes der fünften Generation (5G) soll eine von fünf geplanten Modellregionen nach dem Willen der SPD-Fraktion in Rheinland-Pfalz eingerichtet werden. Mit ihren besonderen Herausforderungen wie der großen Waldfläche und der besonderen Topographie eigneten sich Regionen wie die Eifel oder die Westpfalz hervorragend dafür, sagte Fraktionschef Alexander Schweitzer während einer Klausurtagung zum Jahresauftakt.

  • Eine 5G-Antenne steht auf einem Testgelände. Foto: Oliver Berg/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine 5G-Antenne steht auf einem Testgelände. Foto: Oliver Berg/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Auktion von 5G-Frequenzen ist in diesem Frühjahr geplant. Im 5G-Netz sind 100 Mal so hohe Übertragungsraten wie bei 4G (LTE) möglich.

Um möglichst schnell gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu erreichen, sprach sich Schweitzer für ein «lokales Roaming» im Mobilfunk aus: In Gebieten mit einer unzureichenden Mobilfunkabdeckung des eigenen Anbieters soll es dann möglich sein, einfach und ohne Zusatzkosten das Netz eines anderes Anbieters nutzen zu können. «Wir brauchen einen lokalen Roaming-Pakt für Rheinland-Pfalz», sagte Schweitzer. Aufgrund der besonderen Topographie von Rheinland-Pfalz gebe es deutliche Lücken in der Mobilfunkversorgung.

Die Bundesregierung hat angekündigt, in absehbarer Zeit einen Vorschlag für lokales Roaming vorzulegen, das dann in einer Novelle des Telekommunikationsgesetzes verankert werden könnte. Die drei Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica haben sich dagegen gewandt, ihre Netze für Kunden von Wettbewerbern zu öffnen, die in dieser Region eigentlich keinen Empfang haben.

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