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Etwas weniger Saarländer ohne Job, Ausbildungsplätze frei

29.10.2020 - Die Arbeitslosigkeit geht zwar leicht zurück, eine wirkliche Trendwende ist jedoch noch nicht in Sicht. Immer noch sind wegen der Pandemie deutlich mehr Menschen ohne Arbeit als vor einem Jahr.

  • Blick auf den Eingang zur Agentur für Arbeit und zum Jobcenter. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf den Eingang zur Agentur für Arbeit und zum Jobcenter. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Arbeitslosigkeit im Saarland ist in der Corona-Krise im Oktober leicht zurückgegangen. Insgesamt waren 38 700 Frauen und Männer arbeitslos, 3,0 Prozent weniger als einen Monat zuvor, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren allerdings deutlich mehr Menschen ohne eine bezahlte Erwerbstätigkeit: 5400 beziehungsweise 16,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,2 Prozent. Vor einem Monat betrug sie 7,5 Prozent und vor einem Jahr 6,2 Prozent.

Von einer Kehrtwende am Arbeitsmarkt könne noch nicht gesprochen werden, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Walter Hüther. Erst im kommenden Jahr sei von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit auszugehen.

Im Oktober meldeten sich 2500 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das waren 70 oder 2,8 Prozent mehr als vier Wochen zuvor.

Ende September hatten 120 Bewerberinnen und Bewerber der Regionaldirektion zufolge weder einen Ausbildungsplatz noch eine sonstige Alternative. Gegenüber dem Vorjahr sei diese Zahl um 20 oder 15,4 Prozent gesunken. Dabei waren noch 500 Ausbildungsstellen zu besetzen, insbesondere im Einzelhandel, als Anlagemechaniker oder Mechanikerin für Sanitär-, Heizung-, Klimatechnik sowie im Hotel- und Gaststättenbereich.

Im Oktober haben 85 Betriebe für 1700 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet, wie die Regionaldirektion mitteilte. Das bedeute aber nicht, dass in allen Firmen auch Kurzarbeit umgesetzt worden sei. Im März und April hatten 10 500 Betriebe für mehr als 139 100 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet, das war der bisherige Höchstwert gewesen. Die Kurzarbeit tatsächlich umgesetzt haben im Juli den aktuellen Hochrechnungen zufolge 4000 Betriebe für 42 700 Mitarbeiter.

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