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Saar-Parlament fordert Schutz der heimischen Stahlindustrie

30.10.2019 - Saarbrücken (dpa/lrs) - Einen besseren Schutz der heimischen Stahlindustrie vor Billigimporten haben die Abgeordneten des saarländischen Landtags gefordert. In zwei einstimmig angenommenen Anträgen verlangten sie eine Überprüfung der EU-Schutzklauseln (Safeguards) gegen Billigstahl, der unter anderem wegen des Handelskonflikts zwischen China und den USA auf den europäischen Markt gedrückt wird. Sie forderten auch, dass die Stahlindustrie durch das Klimaschutzprogramm und den bereits bestehenden EU-Emissionshandel nicht doppelt belastet werden dürfe.

  • Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes, gibt in seinem Büro ein Interview. Foto: Oliver Dietze/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes, gibt in seinem Büro ein Interview. Foto: Oliver Dietze/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Stahl ist das Herz unseres Landes», sagte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). «Deswegen stehen wir wie eine 1 hinter den Beschäftigten, wie eine 1 hinter der Stahlindustrie.» Die Dillinger Hüttenwerke und Saarstahl haben vor kurzem einen Abbau von rund 1500 Stellen in den nächsten drei Jahren angekündigt. Die saarländische Stahlindustrie arbeite an Innovationen wie der CO2-neutralen Stahlherstellung. «Diese innovativen Lösungen werden nur gefunden, wenn man massiv in Forschung und Innovationen investiert», sagte Hans. Nötig seien Milliardenbeträge: «Der Bund und die EU müssen der heimischen Stahlindustrie unter die Arme greifen, finanziell.»

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