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Saarland: Arbeitslosigkeit im Februar leicht gesunken

28.02.2020 - Die Situation am saarländischen Arbeitsmarkt ist etwas verbessert. Experten betonen: Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit.

  • Ein Schild der Agentur für Arbeit. Foto: Bernd Wüstneck/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schild der Agentur für Arbeit. Foto: Bernd Wüstneck/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Saarbrücken (dpa/lrs) - Die Arbeitslosigkeit im Saarland ist leicht gesunken. Rund 34 900 Menschen waren im Februar arbeitslos gemeldet, das waren 250 Menschen (0,7 Prozent) weniger als vier Wochen zuvor. Das teilte die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Freitag in Saarbrücken mit. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres lag die Zahl aber höher: Vor einem Jahr wurden 2200 arbeitslose Menschen weniger gezählt (6,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag bei 6,5 Prozent. Vor einem Monat betrug sie 6,6 Prozent und vor einem Jahr 6,2 Prozent.

59,1 Prozent der arbeitslos gemeldeten Personen verfügten nicht über eine abgeschlossene Berufsausbildung. «Die Agentur für Arbeit und die Jobcenter beraten Interessenten gerne über die entsprechenden Möglichkeiten und unterstützen Ratsuchende auf diesem Weg», sagte Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit. «Bei Vorliegen der Voraussetzungen können die entstehenden Weiterbildungskosten übernommen werden.»

Nach wie vor sei eine abgeschlossene Berufsausbildung der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. «Angesichts der Veränderungen am Arbeitsmarkt nimmt die individuelle Qualifizierung und Kenntniserweiterung einen immer größeren Stellenwert ein», sagte sie.

Im Februar meldeten sich 2700 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Dies waren 1400 weniger als im Januar (34,9 Prozent). Andererseits konnten rund 2200 Personen die Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beenden, das waren 70 Menschen oder 3,4 Prozent mehr als im Vormonat.

8600 Arbeitsstellen waren im Februar gemeldet. Das waren 600 Stellen oder 7,0 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die meisten Stellen gab es in der Zeitarbeit (1840) und im Gesundheits- und Sozialwesen (1120) sowie im Handel (990) und im Verarbeitenden Gewerbe (760).

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