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Schüler sprüht Pfefferspray: 22 Personen mit Atembeschwerden

09.11.2018 - Gonsenheim/Mainz (dpa/lrs) - Ein 15-Jähriger hat in einer Mainzer Schule Pfefferspray gesprüht und damit einen größeren Einsatz von Rettungskräften ausgelöst. Wie die Feuerwehr mitteilte, seien sie am Freitagmittag alarmiert worden, ein Anrufer berichtete von 50 Personen mit Atembeschwerden an einer Gonsenheimer Realschule. Nach Angaben der Polizei stellte sich zunächst heraus, dass ein Schüler in dem Gebäude Pfefferspray verwendet hatte. Mehrere Zeugen hätten angegeben, dass der Schüler ohne besonderen Anlass und offenbar «aus Spaß» das Spray versprüht habe, sagte ein Polizeisprecher.

  • Ein Rettungswagen mit Blaulicht fährt in Richtung Klinikum. Foto: Jens Büttner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Rettungswagen mit Blaulicht fährt in Richtung Klinikum. Foto: Jens Büttner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der überwiegende Teil der Betroffenen habe ohne weitere Behandlung der Rettungskräfte entlassen werden können, wie die Feuerwehr mitteilte. 22 Schüler und Lehrer, die unter Reizungen und Atembeschwerden litten, wurden medizinisch versorgt. Drei von ihnen kamen ins Krankenhaus. Nach fast zwei Stunden war der Rettungseinsatz an der Realschule beendet.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob der 15-Jährige sich strafbar gemacht hat. Neben der Feuerwehr, die mit 15 Kräften vor Ort war, waren 17 Kräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes sowie die ökumenische Notfallseelsorge im Einsatz.