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Schweitzer hat Sympathie für Urwahl der neuen Parteispitze

07.06.2019 - Mainz (dpa/lrs) - Der rheinland-pfälzische SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer hält die Situation an der Spitze der Partei nach dem Rücktritt von Andrea Nahles für «sehr offen». «Ich persönlich habe große Sympathie für eine Urwahl», sagte Schweitzer, der auch Mitglied im Vorstand der Bundespartei ist, am Freitag in Mainz.

  • Der rheinland-pfälzische SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer. Foto: Andreas Arnold/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der rheinland-pfälzische SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer. Foto: Andreas Arnold/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Persönlichkeiten, «die wir jetzt noch nicht auf dem Schirm haben», hätten durchaus Chancen, denn die klaren Erbfolgeregelungen seien durchbrochen. «Die alltägliche SPD hat ganz viele Gesichter», betonte Schweitzer. «Ich bin auf der Seite, derer die sagen, lasst uns das Neue mal probieren: Das passt zur Situation.»

Er könne sich auch eine Doppelspitze vorstellen, solche technischen Fragen müssten aber zu den Personen passen. Wichtig sei es, «zu definieren, was ist uns wichtig, wo wollen wir hin». Es dürften nicht einfach ein oder zwei Personen benannt werden. «Und dann stellen wir sie auf die Bühne und lassen sie im Scheinwerferlicht erfrieren.» Schweitzer forderte «Solidarität in guten und schlechten Tagen» gegenüber der neuen Spitze. Die Sozialdemokraten, die sich daran hielten seien erfolgreicher als die Genossen, die schlecht mit ihren Bundesvorsitzenden umgingen. Dies zeige auch das Vorbild Rheinland-Pfalz.

«Die SPD muss wieder breiter und pluralistischer werden», sagte Schweitzer. Dazu gehöre auch, Gegensätze auszuhalten. «Ich bin dafür, dass wir zu eigener Stärke kommen, das impliziert die Alternative zur ewigen GroKo». Die Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz sei ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man gut und erfolgreich regieren könne.

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