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Soforthilfe-Programm für Vereine wird verlängert

21.09.2020 - Die rheinland-pfälzische Landesregierung verlängert ihr Soforthilfe-Programme für Vereine, die wegen der Corona-Pandemie in Existenznot geraten sind, bis Ende 2021. Damit könnten sie auch im nächsten Jahr bis zu 12 000 Euro Hilfe erhalten, teilte die Staatskanzlei am Montag mit. Das Programm «Schutzschild für Vereine in Not» war im Mai gestartet und zunächst bis Ende dieses Jahres befristet gewesen. Es richtet sich an Vereine, deren Einnahmen wegen der Corona-Krise beispielsweise durch fehlende Kursgebühren beim Sport oder Eintrittsgelder bei Veranstaltungen weggebrochen sind.

  • Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Antragsberechtigt sind gemeinnützige und andere steuerbegünstigte Vereine, die ihren Sitz in Rheinland-Pfalz haben und deren Weiterbestehen wegen der Pandemie akut gefährdet ist. Soforthilfen können laut Regierung beantragt werden unter anderem für Miet- und Pachtkosten, Betriebskosten, «notwendige und unabwendbare Instandhaltungen», laufende Kredite und Darlehen oder vertraglich gebundene Honorare.

Insgesamt stellt die Landesregierung für das Programm zehn Millionen Euro dafür zur Verfügung. Vereine, die bereits in diesem Jahr Hilfe erhalten hätten, könnten dies im nächsten noch einmal beantragen, wenn die Liquiditätsengpässe weiter bestünden, erklärte die Staatskanzlei. Bislang flossen den Angaben zufolge an gut 70 Vereine Hilfen aus dem Programm in einem Umfang von 350 000 Euro.

«Wir stehen unseren Vereinen zur Seite», sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Die Verlängerung des Soforthilfeprogramms solle den Vereinen Sicherheit geben. Sie seien «unverzichtbar für ein lebendiges Gemeinwesen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt».

Die CDU-Landtagsfraktion erklärte, «wesentliche Schwachstellen» des Programms blieben weiter bestehen. So seien die Formulare «zu umfangreich und teilweise zu schwer verständlich», kritisierte der innenpolitische Sprecher Dirk Herber. Das Antragsverfahren müsse daher dringend vereinfacht werden. Außerdem müsse jeder Verein Hilfen beantragen dürfen und auch bekommen, selbst wenn er noch finanzielle Rücklagen habe.

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