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Sommerferien für Schüler nach Corona-Schuljahr

03.07.2020 - In Rheinland-Pfalz ist ein besonderes Schuljahr beendet. Je nach aktueller Lage soll nach den Sommerferien wieder mehr Normalität an den Schulen herrschen. Ministerpräsidentin Dreyer appellierte, auch in den Ferien auf Abstand und Alltagsmasken zu achten.

  • Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hunderttausende Schüler haben ungewöhnliche Monate hinter sich. Am Freitag ist das von der Corona-Krise gezeichnete Schuljahr 2019/20 in Rheinland-Pfalz zu Ende gegangen - rund 406 900 Schüler allgemeinbildender Schulen starteten in die Sommerferien.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) appellierte in einer Videobotschaft beim Kurznachrichtendienst Twitter, trotz aller Ferienfreude weiterhin beispielsweise auf Abstandsregeln und die Maskenpflicht zu achten. «Denn das Virus ist nicht weg, sondern wir müssen einfach mit ihm leben.»

Nach den Sommerferien ab Mitte August soll in den Schulen wieder der Regelbetrieb herrschen - mit einem neuen Hygieneplan. Dieser sieht unter anderem für den Unterricht in den Klassenräumen keine Abstandsregel mehr vor. Während der Sommerferien will das Bildungsministerium beobachten, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt und ob dies die Rückkehr zum Regelbetrieb auch zulässt. Andernfalls sind zwei Szenarien im Blick - das bisherige Nebeneinander von Präsenz- und Fernunterricht sowie temporäre Schulschließungen bei einem größeren Ausbruch.

Eine Analyse von rund 1040 stichprobenartigen Tests von Schüler und Mitarbeitern an landesweit 25 Schulen ergaben dem Gesundheitsministerium zufolge keine Hinweise auf eine Infektion mit dem Coronavirus. «Nach den Sommerferien sollen die Tests wiederholt und die Ergebnisse verglichen werden», kündigte das Ministerium an.

Ministerpräsidentin Dreyer erklärte in einer Mitteilung, der Ministerrat treffe sich auch in der Sommerpause einmal pro Woche, um schnell auf die jeweilige Corona-Lage reagieren zu können. «Der rasante Coronaausbruch in Gütersloh zeigt uns, wie gefährlich das Virus noch immer ist.»

Im Kreis Gütersloh im Nachbarland Nordrhein-Westfalen hatte sich der Krankheitserreger unter Mitarbeitern des Fleischverarbeiters Tönnies in Rheda-Wiedenbrück schnell verbreitet. Es wurde für den Kreis ein Lockdown angeordnet, der voraussichtlich noch bis zum 7. Juli gilt.

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