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Sonniges Wochenende erwartet: Polizei will Präsenz zeigen

03.04.2020 - Am Wochenende wird es in Rheinland-Pfalz sonnig und frühlingshaft mild - allerdings erinnert das Innenministerium in Mainz mit Nachdruck an die Beschränkungen in der Corona-Krise. Ordnungsämter und Polizei würden verstärkt Präsenz zeigen und insbesondere Ausflugsziele wie Parks, Flussufer, Wandergebiete und Sehenswürdigkeiten im Blick behalten, kündigte das Ministerium an.

  • In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zwar sei es verständlich, dass die Menschen bei schönem Wetter an die frische Luft gingen, betonte Innenminister Roger Lewentz (SPD) einer Mitteilung zufolge. «Gleichwohl muss mit Nachdruck darauf hingewiesen werden, dass die Vorgaben der Corona-Bekämpfungsverordnung einschließlich Mindestabstand eingehalten werden», betonte er.

Die Polizei in Kaiserslautern veröffentlichte am Freitag ein Video mit dem Hinweis: «Grillparty? Fußball? Wanderverein? ... ist wegen Corona leider nicht drin! Deshalb, unser musikalischer Appell an euch: Haltet durch. Ihr seid nicht allein!» Dazu passend erklingt der Klassiker «You'll Never Walk Alone» von Gerry & The Pacemakers.

Vielerorts im Bundesland werden Parkplätze und Wanderwege gesperrt - etwa im Kreis Mayen-Koblenz. «Auch für Wanderer gilt unter den aktuellen Bedingungen: Halten Sie die Kontaktsperre ein. An sich freuen wir uns über den großen Zuspruch, den die Traumpfade und Traumpfädchen erfahren. Die Corona-Krise zwingt uns aber leider eine andere Sichtweise auf», teilte Henning Schröder mit, Geschäftsführer der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET). «Bleiben Sie zu Hause!»

Verstöße gegen die Auflagen können in Rheinland-Pfalz Bußgelder von bis zu 25 000 Euro nach sich ziehen - bei besonders schwerwiegenden Verstößen und im Wiederholungsfall. 1000 Euro kann es kosten, wenn Vorgaben für Schutzmaßnahmen nicht beachtet werden. 200 Euro sieht der Katalog für bestimmte Zusammenkünfte von mehr als zwei Menschen in der Öffentlichkeit vor. Wenn der geforderte Mindestabstand von anderthalb Meter nicht eingehalten wird, kann es 100 Euro kosten.

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