Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Start ins Schuljahr mit 170 neuen Lehrerstellen

12.08.2019 - Neue Lehrkräfte zu finden, ist laut Bildungsministerium nicht ganz leicht. Rheinland-Pfalz sieht sich in einem bundesweiten Wettbewerb. Das Land steht aber laut Ministerin Hubig besser da als andere.

  • Eine junge Lehrerin schreibt an einer Schultafel. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine junge Lehrerin schreibt an einer Schultafel. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mainz (dpa/lrs) - Mit 170 neuen Lehrerstellen bei insgesamt sinkender Schülerzahl ist Rheinland-Pfalz ins Schuljahr 2019/2020 gestartet. Damit würden sowohl die Unterrichtsqualität als auch die Arbeitsbedingungen von Lehrerinnen und Lehrern verbessert, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Montag in Mainz. «Außerdem wollen wir auf diese Weise viele Lehrkräfte an Rheinland-Pfalz binden.»

Von den 170 neuen Stellen sind 40 für «Feuerwehrlehrkräfte» an Grundschulen vorgesehen, um kurzfristige Vertretungsfälle abzudecken. Auch von den übrigen entfällt ein großer Teil auf Grundschulen.

Zum Start des neuen Schuljahres seien rund 1000 Stellen neu besetzt worden, sagte Hubig. Neue Lehrkräfte zu gewinnen, sei nicht einfach. Dies sei ein bundesweites Thema. Mit gezielter Werbung für ein Lehramtsstudium, dem Ausbau der Ausbildungskapazitäten und der Verbeamtung der Lehrkräfte stehe Rheinland-Pfalz besser da als viele andere Bundesländer.

An den Realschulen plus, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien seien alle Planstellen mit jeweils dafür ausgebildeten Lehrkräften besetzt worden, sagte die Ministerin. An den Grundschulen, wo die Schülerzahl noch einmal gestiegen ist, können 31 der rund 8000 Planstellen den Angaben zufolge erst zum zweiten Halbjahr ab Anfang Februar besetzt werden. Bei Förderschulen trifft dies auf 39 von 3000 Planstellen zu.

Unter den rund 406 900 Schülern an allgemeinbildenden Schulen sind auch rund 36 000 Kinder, die die 1. Klasse besuchen. Dies sind nach einer Prognose des Bildungsministeriums etwas mehr als vor einem Jahr mit 35 430 Erstklässlern. Die Gesamtzahl der Schüler ist um rund 3000 zurückgegangen.

Die Berufsschulen erwarten im neuen Schuljahr etwa 115 800 Jugendliche und junge Erwachsene. Dort sei die Unterrichtsversorgung zwar besser geworden, aber noch nicht ganz auf dem Stand der allgemeinbildenden Schulen, sagte Staatssekretär Hans Beckmann (SPD).

Mit dem Start des Diagnose- und Förderprogramms «Mathe macht stark» an 52 Grundschulen und dem sprachlichen Gegenstück «Lesen macht stark», das an 120 Schulen bereits ins zweite Jahr geht, sollen Grundschüler Angebote zur Verbesserung der drei grundlegenden Kompetenzen - Lesen, Schreiben, Rechnen - erhalten, wie das Bildungsministerium weiter mitteilte. In diesem Schuljahr werde außerdem ein Grundwortschatz mit 750 Wörtern eingeführt.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren