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Startschuss für Arbeitsmarktinitiative in Rheinland-Pfalz

25.09.2020 - Mit einer neuen Initiative will die rheinland-pfälzische Landesregierung Menschen unterstützen, die von der Corona-Krise und dem digitalen Wandel der Arbeitswelt besonders betroffen sind. Das Programm mit dem Namen #rechargeRLP richte sich an Arbeitslose, Beschäftigte in Kurzarbeit, Selbstständige, Kleinstunternehmer und Jugendliche, sagte Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Freitag bei der Vorstellung in Mainz. Dabei gehe es um die Weiterbildung von Beschäftigten, den beruflichen Neustart und Hilfe für junge Leute beim Eintritt ins Berufsleben. Das englische Wort «recharge» bedeutet «aufladen».

  • Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), Arbeitsministerin in Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), Arbeitsministerin in Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Pandemie beschleunige den wegen Digitalisierung und Klimaschutz ohnehin laufende Wandel auf dem Arbeitsmarkt, sagte die Ministerin. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben nach ihren Worten rund 41 500 Betriebe in Rheinland-Pfalz mit insgesamt 481 000 Beschäftigten Kurzarbeit angezeigt. Wie viele davon tatsächlich in Kurzarbeit gegangen seien, stehe noch nicht fest. Im August waren in dem Bundesland rund 30 000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Vorjahresmonat.

«In Zeiten des Umbruchs und sich rapide verändernder Arbeitswelten gewinnt die berufliche Weiterbildung erheblich an Bedeutung», erklärte Bätzing-Lichtenthäler. «Wir schaffen deshalb mit dem neuen Förderinstrument «Betriebliche Weiterbildung» und mit dem erweiterten «QualiScheck» Möglichkeiten, um Beschäftigte bei der Anpassung an die Transformation bestmöglich zu stärken.»

Für betriebliche Weiterbildung soll es bis zu 30 000 Euro jährlich pro Unternehmen geben. Das Förderprogramm QualiScheck für die individuelle Weiterbildung wird auf 1500 Euro erhöht. Beide Programme werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert und beginnen am 1. Oktober. Der Fördertopf dafür ist fürs erste mit insgesamt einer Million Euro gefüllt.

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