Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Sternsinger setzen auf kontaktlosen Segen

05.01.2021 - Traditionell gehen Sternsinger von Tür zu Tür, um Segenswünsche zu bringen. Sie hinterlassen den Spruch C+M+B an den Eingängen - das steht für den lateinischen Satz «Christus mansionem benedicat» (Christus segne dieses Haus). Doch in diesem Jahr ist vieles anders.

  • Ein Aufkleber mit der Aufschrift «20*C+M+B+21» liegt neben einer Krone. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Aufkleber mit der Aufschrift «20*C+M+B+21» liegt neben einer Krone. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Von Haus zu Haus ziehen und für arme Menschen sammeln: das wird es für Sternsinger in Rheinland-Pfalz und im Saarland diesmal nicht geben. «Aufgrund des harten Lockdowns und hoher Infektionszahlen hat das Kindermissionswerk Die Sternsinger empfohlen, auf Besuche an den Haustüren zu verzichten», teilte etwa das Bistum Limburg mit. Um den Segen dennoch an Haustüren zu bringen, werden in vielen Pfarreien sogenannte Segenspäckchen in Briefkästen geworfen oder können in den Kirchen abgeholt werden. Umgekehrt nehmen die meisten Kirchen und Pfarreien die traditionellen Spenden an.

Auch der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) habe kontaktlose Sternsingeraktionen empfohlen, teilte das Bistum Trier am Dienstag mit. Hier gebe es aber viele kreative Ideen. So informieren in der Pfarrei Nahe-Heide-Westrich sogenannte Adventshütten über die Sternsingeraktion - Holzbuden, die eigentlich beim Weihnachtsmarkt zum Einsatz kommen. Anderenorts wurden in Kirchen «Segenshaltestellen» errichtet, an denen eine Spendendose steht und sich Menschen Tüten mit Texten und Aufklebern mitnehmen können.

Im Saarland sollen zum Beispiel Sternsinger am 9./10. Januar in Wadgassen Segenspakete in Briefkästen einwerfen und am 16. Januar unter anderem in Spiesen-Elversberg Grüße austragen - kontaktlos.

Auch im Bistum Speyer wird der klassische Hausbesuch in diesem Jahr nicht stattfinden. «Deshalb haben sich die Pfarreien weitestgehend für die sogenannte Segenspost entschieden», sagte ein Sprecher. «Das ist ein Tütchen mit dem gesegneten Segensaufkleber 20*C+M+B+21 für die Tür und Informationen zur diesjährigen Aktion.» Die Tütchen werden an die Haushalte in der Pfarrei verteilt, auf ihnen ist die Kontoverbindung für die Spende an das Kindermissionswerk abgedruckt.

Das Bistum Mainz verweist auf die Internetseite des Hilfswerks, auf der Ideen präsentiert werden: www.sternsinger.de. Darüber hinaus verweisen Pfarreien auf ihren Internetseiten auf ihre Aktionen.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren