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Tödlicher Stich in den Oberschenkel: Prozess vertagt

23.09.2019 - Frankenthal (dpa/lrs) - Eine Frau soll ihren Freund in Ludwigshafen mit einem Küchenmesser erstochen haben - nun hat der Prozess gegen sie begonnen. Die Angeklagte habe dem Mann mit größtmöglicher Kraft in den rechten Oberschenkel gestochen, sagte Staatsanwalt Karl Ankenbrand am Montag vor dem Frankenthaler Landgericht. Das rund 20 Zentimeter lange Messer habe die Oberschenkelarterie durchtrennt, woraufhin der 43-Jährige verblutet sei. Die Verhandlung wurde bereits nach dem Verlesen der Anklage unterbrochen, da ein psychologischer Sachverständiger nicht vor Gericht erscheinen konnte. 

  • Der Haupteingang des Landgerichts. Foto: Uwe Anspach/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Haupteingang des Landgerichts. Foto: Uwe Anspach/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Staatsanwaltschaft wirft der aus Polen stammenden Angeklagten Totschlag vor. Sie habe den Tod ihres Lebensgefährten billigend in Kauf genommen. Der Attacke Ende März 2019 ging demnach ein Streit voraus. Die Frau soll zudem im November 2018 bei einer Verkehrskontrolle in Ludwigshafen einen Polizisten beleidigt haben. Im Anschluss soll sie ihren Mitfahrer zu der Aussage angestiftet haben, dass der Beamte vielmehr sie beleidigt habe. 

Die Verteidiger der 49-Jährigen kündigten an, dass sich ihre Mandantin zu den Vorwürfen äußern werde. Die Verhandlung soll am 7. Oktober fortgesetzt werden. Vorerst sind bis zum 6. November noch fünf weitere Termine vorgesehen. Dis dahin will die Große Strafkammer voraussichtlich 24 Zeugen und drei Sachverständige vernehmen.

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