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Trierer Gefängnis schließt bis 2028

14.01.2020 - Mainz (dpa/lrs) - Das Gefängnis in Trier soll spätestens 2028 geschlossen und die Justizvollzugsanstalt (JVA) Wittlich ausgebaut werden. Anhaltend hohe Gefangenenzahlen, Überbelegung und Sanierungen erfordeten zusätzliche Haftplätze, sagte der rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Mertin (FDP) am Dienstag in Mainz. Im alten, denkmalgeschützten Hafthaus auf dem Geländer JVA Wittlich sollen bis Ende 2027 für rund 41 Millionen Euro 325 neue Haftplätze entstehen. Dafür werden in Trier 156 Plätze gestrichen, das Plus beträgt danach 169 Plätze für Inhaftierte.

  • Die Justizvollzugsanstalt (JVA) in Trier. Foto: Birgit Reichert/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Justizvollzugsanstalt (JVA) in Trier. Foto: Birgit Reichert/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Von den 118 notwendigen zusätzlichen Strafvollzugsbediensteten könnten 113 Kräfte aus Trier kommen. Die JVA Trier brauche aufgrund der Architektur mehr Kräfte als Wittlich. Die 30 Plätze im offenen Vollzug in Saarburg sollen erhalten bleiben.

Mertin hatte bereits vor knapp zwei Jahren angekündigt, die Schließung der JVA in Trier und den Ausbau im 45 Kilometer entfernten Wittlich zu prüfen. Aufgrund der gestiegenen Gefangenenzahlen würden aber anders als damals geplant, keine Stellen im Strafvollzug gestrichen. Mehr als 3100 Menschen saßen im Durchschnitt 2019 in rheinland-pfälzischen Gefängnissen ein.

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