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Ulrike Folkerts sieht gern das alte Münchner «Tatort»-Duo

17.11.2019 - Berlin (dpa) - Ulrike Folkerts (58), als Lena Odenthal die dienstälteste «Tatort»-Kommissarin, schaut auch gerne die ARD-Sonntagskrimis der Kolleginnen und Kollegen. «Ich mag Berlin gerne, Wien, Dortmund. Frankfurt finde ich toll, die Fälle von Ulrich Tukur, die Kölner mochte ich lange gerne, und München mit Miro Nemec und Udo Wachtveitl finde ich toll», sagte die Schauspielerin den Zeitungen und Online-Portalen der Funke Mediengruppe. «Die beiden sind ja fast so lange dabei wie ich, das muss ich mir unbedingt immer angucken - wie die beiden alt werden mit der Knarre in der Hand, genauso wie ich. Jetzt gibt es ja auch ganz viele Kommissarinnen, und eine ist cooler als die andere.» Am Sonntag stand der «Tatort» aus Ludwigshafen zum 30. Odenthal-Jubiläum im Programm des Ersten.

  • Die Schauspielerin Ulrike Folkerts steht bei Dreharbeiten zur Krimi-Serie "Tatort". Foto: Uwe Anspach/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Schauspielerin Ulrike Folkerts steht bei Dreharbeiten zur Krimi-Serie "Tatort". Foto: Uwe Anspach/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Folkerts ist seit 1989 dabei, 1999 outete sie sich als lesbisch. Die Presse habe sich damals darauf gestürzt, «als wäre ich ein Mensch mit drei Beinen, wirklich absurd. Aber der SWR hat mir sofort den Rücken gestärkt», sagt sie im Interview. Leider sei die Film- und TV-Branche weniger tolerant als sie tue. «Sie müssen sich nur mal überlegen, wer sich outet - das tut fast niemand, weil es offensichtlich nicht gut ist. Produzenten besetzen nicht unbedingt Schwule und Lesben in Liebesfilmen.» Dabei sollte das längst selbstverständlich sein.

Folkerts meint: «Das deutsche Fernsehen hat generell noch viel nachzuholen. Wir leben in einer Multikulti-Gesellschaft, es gibt unterschiedlichste Lebensformen, all das spielt im TV kaum eine Rolle. Wenn man sich nur mal anschaut, wie wenige Menschen in Filmen einen Migrationshintergrund haben.»

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