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Umweltausschuss debattiert über Deponieunglück von Heßheim

21.01.2020 - Mainz (dpa/lrs) - Knapp anderthalb Jahre nach dem Deponie-Unglück von Heßheim mit zwei Toten greift der Umweltausschuss des Landtages das Thema heute auf. Das geschieht auf Antrag der oppositionellen CDU-Fraktion. Sie schreibt zur Begründung, die Aufklärung des Vorfalls sei umfangreich und müsse «vollumfänglich» transparent gemacht werden. Die Fraktion fordert zusätzliche Kontrollen auf der Deponie. Neben eigenen Kontrollen des Betriebs und staatlichen Kontrollen seien Prüfungen durch «unabhängige Kontrollinstanzen» nötig. Bürger, Feuerwehr und Rettungskräfte vor Ort müssten wissen, ob von weiteren Gefahren im Sondermüll-Zwischenlager ausgegangen werden müsse oder nicht.

  • Christian Baldauf (CDU) spricht im Landtag. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Christian Baldauf (CDU) spricht im Landtag. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im August 2018 waren auf der Deponie zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine Ursache des Unglücks war nach Erkenntnissen der Justiz die falsche Beschriftung eines Containers. Beim Umfüllen soll es damals zu einer chemischen Reaktion gekommen sein, bei der giftiger Schwefelwasserstoff freigesetzt wurde.

Schon vor dem Termin im Umweltausschuss hat die CDU-Fraktion ein Gespräch geplant. Eingeladen wurden von Fraktionschef Christian Baldauf unter anderem Vertreter des Deponiebetriebs, einer Bürgerinitiative, Vertreter der Feuerwehr und Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne).

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