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Urteil erwartet im Prozess nach tödlicher Brandstiftung

29.03.2019 - Saarbrücken/Neunkirchen (dpa/lrs) - Nach dem Brand mit einem Toten im saarländischen Neunkirchen neigt sich der Prozess gegen den mutmaßlichen Brandstifter und seinen Komplizen dem Ende zu. Zwei Monate nach dem Prozessauftakt am Landgericht Saarbrücken werden heute die Plädoyers und das Urteil erwartet. Das teilte eine Gerichtssprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

  • Die Statue Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Peter Steffen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Statue Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Peter Steffen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein 29-jähriger Angeklagter muss sich wegen Brandstiftung mit Todesfolge verantworten, ein 19-Jähriger wegen Beihilfe. Beide sind Deutsche. Der 29-Jährige soll am 17. April 2018 in Neunkirchen-Wiebelskirchen in einem Haus, in dem auch Flüchtlinge wohnten, mit einem Feuerzeug einen Kinderwagen im Hausflur angezündet haben. Laut Anklage soll er darüber wütend gewesen sein, dass ein Bewohner seine Freundin oder Mutter beleidigt habe. Zwei Bekannten, mit denen er zuvor Alkohol trank, soll er gesagt haben, er werde «diesen Ausländern das heimzahlen».

Nachdem der Angeklagte laut Staatsanwaltschaft den Kinderwagen angezündet hatte, griffen die Flammen auf die Holzvertäfelung im Flur über und setzten das gesamte Gebäude in Brand. Dem zweiten Angeklagten wird vorgeworfen, dabei «Schmiere gestanden» zu haben. 14 Menschen wurden von der Feuerwehr über eine Drehleiter gerettet, ein 38-Jähriger kam in seiner Wohnung ums Leben. Eine 77-jährige Frau erlitt eine Rauchgasvergiftung.

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