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Verbände begrüßen Plan für Schulen: Opposition kritisiert

06.01.2021 - Zurückhaltende Zustimmung von Lehrerverbänden, Kritik aus den Reihen der Opposition: Der am Mittwoch vorgestellte Plan des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz zum weiteren Vorgehen an den Schulen in der Corona-Pandemie sorgt für Diskussionen. Demnach wird der bislang bis 15. Januar vorgesehene Fernunterricht bis zum 22. Januar verlängert. In der letzten Januarwoche ist ein Wechselunterricht für die Klassenstufen 1 bis 6 vorgesehen. Lerninhalte werden dann abwechselnd daheim und in der Schule vermittelt.

  • Stefanie Hubig (SPD), Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Stefanie Hubig (SPD), Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die GEW Rheinland-Pfalz begrüßte die Entscheidung. Der Landesvorsitzende Klaus-Peter Hammer sprach sich dafür aus, dass die Schulen einen möglichst großen Freiraum erhalten, um vor Ort passende Lösungen umsetzen zu können. Der Verband Reale Bildung (VRB), der vor allem Lehrkräfte an Realschulen plus vertritt, sprach von «später Einsicht». Der Verband fordere seit Wochen eine Kombination aus Präsenzunterricht und Heimunterricht für alle Klassenstufen, erklärte der VRB-Landesvorsitzende Timo Lichtenthäler.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf kritisierte: «Schlechter hätte die rheinland-pfälzische Bildungspolitik nicht in das neue Jahr starten können.» Gut zwei Monate vor der Landtagswahl warf er Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) «bildungspolitische Kurzsichtigkeit» vor. Die CDU habe sich schon früh für einen Wechselunterricht ausgesprochen, während die Bildungsministerin «krampfhaft» am Präsenzunterricht festgehalten habe.

Für die AfD erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Frisch, er halte die Entscheidung des Ministeriums für falsch. Fernunterricht sei nicht geeignet, das Recht auf Bildung zu verwirklichen., «unsere Schulen müssen schnellstmöglich wieder zum Präsenzunterricht zurückkehren».

Angesichts der ungewissen Entwicklung der Infektionslage sei es nicht anders möglich als «ein Stück weit auf Sicht zu fahren», sagte Hubig. Sie hoffe, dass im Februar wieder Präsenzunterricht an allen Schulen möglich werde.

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