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Verdi äußert sich zu Tarifstreit im privaten Busgewerbe

21.02.2020 - Mainz (dpa/lrs) - Seit längerem schwelt der Tarifstreit im privaten Busgewerbe in Rheinland-Pfalz. Heute (10.00 Uhr) will sich die Gewerkschaft Verdi dazu äußern. Mit dabei sein werden in Mainz unter anderem der Verdi-Landesfachbereichsleiter Verkehr und Verhandlungsführer im privaten Verkehrsgewerbe, Jürgen Jung, sowie mehrere Busfahrer aus dem Land, die über ihre Situation reden werden.

  • Ein Mann hat vor dem roten Verdi-Logo eine Trillerpfeife im Mund. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mann hat vor dem roten Verdi-Logo eine Trillerpfeife im Mund. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Verdi fordert unter anderem eine Bezahlung unfreiwilliger Pausen zwischen den Fahrten für die mehr als 9000 Beschäftigten privater Busunternehmen. Zudem will die Gewerkschaft ein 13. Monatsgehalt, mehr Urlaubsgeld sowie höhere Zuschläge für Nacht-, Feiertags- und Wochenendarbeit durchsetzen. Ein Hauptstreitthema in dem Tarifkonflikt ist auch die Refinanzierung von Tariferhöhungen. Verdi will Einführung des sogenannten ÖPNV-Indexes nach dem Vorbild Hessens. Diese Forderung unterstützt auch die Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe (VAV) Rheinland-Pfalz.

Ende Januar streikten landesweit rund 1000 Mitarbeiter privater Busunternehmen, bei einem Demonstrationszug in Mainz waren rund 450 Beschäftigte mit dabei. Neben privaten Busunternehmen betreffen die Verhandlungen auch Speditionen, Logistikunternehmen sowie Kurier-, Express- und Postdienstleister.

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