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Vize-Europameister Öztunali will sich bei Mainz 05 behaupten

19.07.2019 - Grassau (dpa/lrs) - Als Letzter der fünf Teilnehmer des FSV Mainz 05 an der U21-Europameisterschaft ist Levin Öztunali ins Training beim FSV Mainz 05 eingestiegen. «Es ist schön, wieder bei der Mannschaft zu sein», sagte der 23-Jährige am Freitag im Trainingslager des Fußball-Bundesligisten in Grassau am Chiemsee. Der Enkel von Fußball-Idol Uwe Seeler, der noch bis Juni 2021 bei den Rheinhessen unter Vertrag steht, will sich in Mainz besser behaupten als in den vergangenen beiden Jahren, als er zwischen Tribüne, Bank und Spielfeld pendelte. «Ich weiß, dass ich effektiver werden muss», sagte Öztunali.

  • Levin Öztunali am Ball. Foto: Cezaro De Luca/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Levin Öztunali am Ball. Foto: Cezaro De Luca/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die FSV-Vereinsführung ist nicht abgeneigt, den zweimalige Europameister mit der U19 und der U21 bei einem guten Angebot ziehen zu lassen. «Von Angeboten weiß ich nichts. Erst habe ich mich auf der EM konzentriert, dann hatte ich Urlaub und bin nicht ans Handy», sagte der Profi. Besonders der FC Augsburg mit dem ehemaligen Mainzer Trainer Martin Schmidt soll an dem Flügelspieler interessiert sein.

Die krassen Unterschiede der Leistungen in der U21 und im Liga-Alltag versucht Öztunali mit den ihm übertragenden Aufgaben zu erklären. «In der U21 bin ich Rechtsaußen und weiter vorn, in Mainz spiele ich auf der Acht.» Dies müsse bei der Bewertung berücksichtigt werden, forderte der gebürtigen Hamburger. «Nicht jedes Spiel war schlecht.»

In allen fünf EM-Spielen einschließlich des Finales gegen Spanien (1:2) stand der Mainzer in der deutschen Startelf. «Wir waren ein echtes Team, die Finalniederlage war extrem bitter.» Im Nachhinein aber überwiege der Stolz. «Ich habe zum Erfolg beigetragen», sagte Öztunali und ergänzte: «Die Jugend ist jetzt vorbei.» Aus Altersgründen darf er bei den Olympischen Spiele 2020 in Tokio eigentlich nicht mehr in der U21 spielen, er weiß aber: «Es dürfen ja auch ein paar Ältere dabei sein.»

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