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Von mehr als 17 000 Weinen wurden 17 Siegerweine prämiert

22.10.2019 - Mainz (dpa/lrs) - Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz hat am Dienstag 17 Siegerweine ausgezeichnet. Diese erhielten in einer Verkostung von insgesamt 17 064 Angeboten aus 1208 Betrieben die höchste Bewertung. Die beiden größten Anbaugebiete Rheinhessen und Pfalz sind mit jeweils fünf Siegerweinen vertreten. Drei kommen von der Mosel, zwei von der Nahe und jeweils einer aus den Anbaugebieten Ahr und Mittelrhein. Auch der Siegersekt kommt vom Mittelrhein.

  • Trauben der Rebsorte Spätburgunder hängen an einem Weinstock. Foto: Bodo Schackow/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trauben der Rebsorte Spätburgunder hängen an einem Weinstock. Foto: Bodo Schackow/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Prüfer vergaben auch 4698 Goldene Kammerpreismünzen - die Auszeichnung versteht sich auch als Orientierungshilfe für die Kaufentscheidung von Verbrauchern.

Die Wetterextreme des vergangenen Jahres hätten den Winzern die Arbeit nicht einfach gemacht, sagte der Staatssekretär im Weinbauministerium, Andy Becht (FDP). «Wer hätte gedacht, dass der 2018er angesichts der Herausforderungen ein solch toller Wein werden kann», fügte er hinzu. Der neuen Schutzgemeinschaft Mittelrhein - nach der Pfalz, Rheinhessen und Nahe der vierten in Rheinland-Pfalz - übergab er die Anerkennungsurkunde.

In der Schutzgemeinschaft seien allein selbstvermarktende Winzer vertreten, keine Kellereien und keine Genossenschaften, sagte der Präsident des Weinbauverbands Mittelrhein, Heinz-Uwe Fetz, der Deutschen Presse-Agentur. Dies werde ein Vorteil sein, wenn die Schutzgemeinschaft ein Profil für die Weine des Anbaugebietes erstelle. Als besonderes Merkmal seien dabei die Schieferböden hervorzuheben. Die neuen Schutzgemeinschaften sollen die Anforderungen für die Qualitätseinstufung der Weine einer Region festlegen.

Die Deutsche Weinkönigin Angelina Vogt vom Anbaugebiet Nahe rief die Winzer in Rheinland-Pfalz dazu auf, möglichst authentisch ihre eigene Arbeit in der Öffentlichkeit zu präsentieren. «Jeder Wein hat eine eigene Geschichte, und die möchte auch erzählt werden.»

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