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Weitere Corona-Tests im Saarland negativ

04.03.2020 - Ein saarländischer Arzt steckt sich möglicherweise bei einem Kongress bei einem erkrankten Kollegen mit dem Coronavirus an. Die gute Nachricht: Die ersten Tests enger Kontaktpersonen des Mannes fallen negativ aus.

  • Ein Apotheker hält in einer Apotheke eine FFP2 Atemschutzmaske. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Apotheker hält in einer Apotheke eine FFP2 Atemschutzmaske. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach der Bestätigung des ersten Coronavirus-Falls im Saarland bei einem Arzt der Universitätsklinik in Homburg sind die Tests engerer Kontaktpersonen des Mannes negativ ausgefallen. Das teilte das Gesundheitsministerium in Saarbrücken mit. Demnach sei am Mittwoch das Virus Sars-CoV-2 bei 24 Menschen nicht nachgewiesen worden - es handelte sich um Patienten und Kollegen des Oberarztes. Am Dienstagabend waren bereits die engsten Kontaktpersonen als negativ getestet worden, hieß es. Dem Ministerium zufolge laufen weitere Ermittlungen der Gesundheitsbehörden.

Das Gesundheitsministerium wies besorgte Eltern darauf hin, dass bislang in den Risikogebieten die Krankheitsverläufe bei Kindern und Jugendlichen milde verlaufen seien. Der betroffene Arzt befinde sich in «guter gesundheitlicher Verfassung». Der Betrieb der Kinderklinik an der Uniklinik laufe mit hohen Schutzmaßnahmen reibungslos weiter.

«Die Person arbeitet am Kinderklinikum des UKS und erkrankte mit grippeähnlichen Symptomen», hatte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) am Dienstagabend gesagt. Das Gesundheitsamt ermittle nun Kontaktpersonen. Andere seien bereits in Quarantäne. Der 50 Jahre alte Patient sei im UKS isoliert. Das Saarland war zuletzt noch eins der wenigen Bundesländer ohne Sars-CoV-2-Infektionen gewesen.

Derzeit werde das Bewegungsprofil des Mannes nachvollzogen, hatte Staatssekretär Stephan Kolling gesagt, der Leiter des Krisenstabes. «Wir haben diskutiert, ob eine Schließung der Kinderklinik in Betracht kommt.» Man sei allerdings zur Einsicht gelangt, dass man die Klinik nicht werde schließen können. «Wir haben die Sicherheitsmaßnahmen erhöht.» Zudem sei in anderen Kinderkliniken nachgefragt worden, ob es dort notfalls freie Kapazitäten gibt.

Es bestehe der Verdacht, dass sich der Arzt auf einem Medizinerkongress in Frankfurt am vergangenen Freitag angesteckt habe, hieß es vom Ministerium. Er habe Kontakt zu einem positiv getesteten Arzt aus Berlin gehabt.

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