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Weniger Arbeitslose in Rheinland-Pfalz im Februar

28.02.2020 - Im zweiten Monat des Jahres ist die Arbeitslosigkeit leicht gesunken. Verglichen mit 2019 fragten die Unternehmen aber weniger Kräfte nach. Die Arbeitsagentur unterstreicht, wie wichtig eine abgeschlossene Berufsausbildung ist.

  • Das Logo der Agentur für Arbeit an einem Briefkasten. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo der Agentur für Arbeit an einem Briefkasten. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Saarbrücken (dpa/lrs) - Die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz ist leicht gesunken. Rund 105 600 Menschen waren im Februar arbeitslos gemeldet, das waren 1200 Menschen (1,1 Prozent) weniger als vier Wochen zuvor. Das teilte die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Freitag in Saarbrücken mit. Im Vergleich zu Februar 2019 lag die Zahl aber höher: Vor einem Jahr wurden 3800 arbeitslose Menschen weniger gezählt (3,7 Prozent).

Die Arbeitslosenquote lag bei 4,7 Prozent und hat sich somit im Vergleich zu Januar nicht verändert. Vor einem Jahr betrug sie 4,6 Prozent. 53,4 Prozent der arbeitslos gemeldeten Personen verfügten nicht über eine abgeschlossene Berufsausbildung.

«Nach wie vor ist eine abgeschlossene Berufsausbildung der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit», sagte Heidrun Schulz, die Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit. «Angesichts der Veränderungen am Arbeitsmarkt nimmt die individuelle Qualifizierung und Kenntniserweiterung einen immer größeren Stellenwert ein.»

Die Agentur für Arbeit und die Jobcenter könnten Interessenten über die entsprechenden Möglichkeiten beraten und Ratsuchende auf diesem Weg unterstützen. «Bei Vorliegen der Voraussetzungen können die entstehenden Weiterbildungskosten übernommen werden», sagte Schulz. «Mit permanenter Anpassung der Qualifikationen sowohl bei Arbeitslosen als auch bei Beschäftigten ist es sehr wahrscheinlich, Schritt halten zu können mit zukünftigen Entwicklungen.»

Im Februar meldeten sich 10 400 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Dies waren 5900 weniger als im Januar (36,1 Prozent). Andererseits konnten rund 8400 Personen die Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit wieder beenden, das waren 2200 oder 35,5 Prozent mehr als im Vormonat.

Im Februar wurden 34 900 Arbeitsstellen gemeldet. Das waren 4900 oder 12,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die meisten Stellen gab es in der Zeitarbeit (9400) und im Handel (3830) sowie im Gesundheits- und Sozialwesen (3740) und im Verarbeitenden Gewerbe (3230).

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