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Weniger Rheinland-Pfälzer arbeitslos: Aber keine Kehrtwende

30.09.2020 - Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich verbessert. Von einer Trendwende spricht die Arbeitsagentur aber nicht. Es komme auf die Entwicklung der Corona-Infektionszahlen an.

  • Ein Mann steht am im Wartebereich der Bundesagentur für Arbeit. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mann steht am im Wartebereich der Bundesagentur für Arbeit. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz ist im siebten Monat der Corona-Krise gesunken. Im September waren rund 122 500 Menschen ohne Job und damit 7100 oder 5,5 Prozent weniger als im August, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren allerdings deutlich mehr Männer und Frauen ohne eine bezahlte Erwerbstätigkeit: 27 000 Menschen beziehungsweise 28,3 Prozent.

Die Arbeitslosenquote lag im September 2020 bei 5,4 Prozent. Vor einem Monat betrug sie 5,7 Prozent und vor einem Jahr 4,2 Prozent.

Weniger Arbeitslose, vor allem unter den jungen Menschen, und mehr freie Stellen: Der Arbeitsmarkt sei robust, von einer Kehrtwende könne dennoch noch nicht gesprochen werden, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz, Walter Hüther. «Denn im Vergleich zum Vorjahr sind mehr Arbeitslose und weniger offene Arbeitsstellen gemeldet.» Jetzt komme es vor allem auf die Entwicklung der Corona-Infektionszahlen und die damit verbundenen Konsequenzen an.

Im September meldeten sich 8600 Menschen arbeitslos. Das waren 600 oder 6,7 Prozent weniger als im August. 10 600 arbeitslose Männer und Frauen fanden einen neuen Job, das waren 2300 oder 27,3 Prozent mehr als vier Wochen zuvor.

Die Unternehmen meldeten im September 7100 offene Stellen, das waren 600 oder 9,7 Prozent mehr als im Vormonat. Die meisten neuen Stellen gab es in der Zeitarbeit, im Handel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Insgesamt wurden 30 200 Stellen angeboten, 10 100 oder 25,1 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Juli mit 1,4 Millionen Beschäftigten um 0,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die stärksten Rückgänge gab es im Verarbeitenden Gewerbe und im Gastgewerbe.

Bei der Kurzarbeit waren März und April die Höhepunkte mit 37 000 Anzeigen für 423 500 Beschäftigte. Im September waren es nur noch 250 Anzeigen für 3400 Arbeitnehmer. Erst drei Monate nach der grundsätzlichen Genehmigung kann festgestellt werden, wie stark die Unternehmen tatsächlich von der Kurzarbeit Gebrauch machten. Im Juni waren Hochrechnungen zufolge rund 154 900 Mitarbeiter in 18 900 Betrieben in Kurzarbeit.

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