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Wissenschaftsministerium fördert vier Forschungskollegs

14.10.2019 - Das Land Rheinland-Pfalz weitet die Förderung von Forschungs- und Promotionsprojekten aus. Gerade auch Studierenden der geförderten Fachhochschulen wird so der Weg zum Doktortitel erleichtert.

  • Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD). Foto: Peter Zschunke/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD). Foto: Peter Zschunke/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mainz (dpa/lrs) - Das Wissenschaftsministerium in Rheinland-Pfalz fördert zwei weitere Forschungskollegs mit jährlich bis zu 250 000 Euro. Seit 2018 werden bereits zwei solche Kooperationsprojekte unterstützt, nun folgten zwei weitere Kollegs, wie eine Sprecherin am Montag sagte. Die Förderung für jedes der Projekte ist jeweils auf drei Jahre angelegt.

Bei den Projekten arbeiten Fachhochschulen und Universitäten zusammen und unterstützen Promovierende bei ihrem Weg zum Doktortitel. Diese werden bei der Umsetzung ihrer Forschungsprojekte von jeweils zwei Professoren betreut. «In den beiden 2019 ausgewählten Kollegs werden insgesamt 14 Promovierende von dieser Förderung direkt profitieren. Weitere Promovierende werden die Möglichkeit erhalten, an den Forschungskollegs teilzunehmen», sagte Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD). Insgesamt könnten an den vier Projekten 27 Promovierende teilnehmen.

Die Forschungskollegs widmen sich dabei ganz speziellen Themen. Zu den neu geförderten Projekten gehört zum einen das Kolleg «Neuroprotektive Substanzen - NeurodegX» der Hochschule und der Technischen Universität Kaiserslautern sowie der Universität Mainz. Hier werden neurodegenerativen Erkrankungen wie beispielsweise Alzheimer erforscht. Außerdem wird das Projekt «DI-GEST» von der Hochschule Mainz und der Universität Mainz gefördert, das unter anderem der Frage nachgeht, wie Unternehmen die Digitalisierung bestmöglich gestalten können.

Wer an einer Fachhochschule oder einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften promovieren möchte, muss sich normalerweise zunächst eine Universität suchen, die die Dissertation gemeinsam mit der Hochschule betreut. Durch die Forschungskollegs fällt dieser Schritt weg, die Kooperationspartner stehen von vornherein fest. «Damit ist die universitäre Betreuung von Anfang an gesichert», sagte Karl-Herbert Schäfer, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Kaiserslautern. Zudem werde die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Hochschultypen gefördert. «Dies könnte für die Zukunft die Einbindung der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in größere Forschungsverbünde erleichtern», teilte Schäfer weiter mit.

Das rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerium hat 2018 die neue Förderlinie «Forschungskolleg Rheinland-Pfalz» eingerichtet, um Promotionsprojekte zu unterstützen. Mit den neu aufgenommenen Projekten werden nun vier Forschungskollegs gefördert. 2020 sollen zwei weitere Kollegs in die Förderung aufgenommen werden.

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