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Wolfsrisse in der Eifel gehen auf dasselbe Tier zurück

03.08.2020 - Die Wolfrisse nahe der Eifeldörfer Irrhausen und Großkampenberg (Kreis Bitburg-Prüm) gehen auf dasselbe Tier zurück. Das hat die Analyse von DNA-Proben durch das hessische Senckenberg Forschungsinstitut ergeben, wie das Umweltministerium am Montag mitteilte. Der männliche Wolf stammt aus Niedersachsen und konnte im Januar erstmals anhand einer Kotprobe nachgewiesen werden. Zuletzt gab es auch Nachweise in den Niederlanden und Belgien.

  • Ein Wolf läuft durch sein Gehege. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Wolf läuft durch sein Gehege. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die fünf toten Schafe waren Mitte Juli auf einer Weide gefunden worden. Unklar war zunächst, ob das Tier auch für andere Risse in der Region verantwortlich ist. Die Individualisierung stehe noch aus.

«Wir nehmen die Sorgen der Nutztierhalter in der Region ernst und prüfen im Moment die Erweiterung des Präventionsgebietes» sagte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne). Im September vergangenen Jahres hat Rheinland-Pfalz auch in der Eifel Schutzvorkehrungen eingeführt. Zuvor hatte Nordrhein-Westfalen in der nördlichen Eifel ein neues Wolfsgebiet ausgewiesen. Die Verbandsgemeinden Prüm, Gerolstein und Adenau sind seitdem Wolfspräventionsgebiet.

Die dortigen Halter von Schafen und Ziegen sowie die Betreiber von Wildgehegen können damit Fördermittel für die Sicherung von Herden mit Zäunen und Hunden beantragen. Wenn Tiere von einem Wolf gerissen werden, werden die Halter vom Land entschädigt.

Im westlichen und nördlichen Westerwald gibt es mehrere Nachweise für das in Mitteleuropa lange Zeit ausgerottete Säugetier. Auch im Hunsrück wurde ein Wolf nachgewiesen. Einzeltiere tauchten auch in der Pfalz sowie bei Mainz auf, wo ein Wolf im Januar auf einer Autobahn überfahren wurde. Das Tier wird nun im Naturhistorischen Museum Mainz präpariert.

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