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«Ernüchternd»: Aue-Frust nach Pleite in Heidenheim

01.06.2020 - Die Auer Zweitliga-Profis müssen sich nach der Niederlage in Heidenheim vorerst nach unten orientieren. Um den Abwärtstrend zu stoppen, muss im nächsten Spiel gegen Karlsruhe ein Sieg her.

  • Aues Torwart Martin Männel (l.) und Aues Malcolm Cacutalua stehen enttäuscht auf dem Platz. Foto: Tom Weller/dpa-Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Aues Torwart Martin Männel (l.) und Aues Malcolm Cacutalua stehen enttäuscht auf dem Platz. Foto: Tom Weller/dpa-Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auswärts ein beliebter Punktelieferant, dazu nur Platz 15 in der Rückrundentabelle: Erzgebirge Aue ist im freien Fall und droht, im Saisonendspurt der 2. Fußball-Bundesliga ganz nach unten durchgereicht zu werden. Die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster schloss durch das 0:3 in Heidenheim die erste englische Woche nach der Corona-Pause nur mit einem Punkt ab. Um nicht noch einmal in Abstiegsgefahr zu geraten, ist für den Achten ein Sieg am Sonntag gegen den Karlsruher SC Pflicht.

Der KSC liegt nach dem 29. Spieltag auf dem Relegationsplatz und könnte mit einem Sieg im Erzgebirgsstadion den Rückstand auf das Schuster-Team auf fünf Punkte verkürzen. «Wir müssen wieder leidenschaftlich verteidigen, mutig spielen und uns darf defensiv kein Weg zu weit sein. Dazu müssen wir noch präziser im Umkehrspiel agieren», sagte Aues Kapitän Martin Männel nach der deutlichen Niederlage in Heidenheim. «Dort haben wir einige Bälle durch technische Ungenauigkeiten zu schnell verloren. Solche Situationen müssen wir einfach konsequenter bestrafen, das ist unser Spiel.»

Männel gehörte noch zu den besten Spielern im Trikot der Erzgebirger. Der 32-Jährige entschärfte mehrere Chancen der Heidenheimer, hielt in der 24. Minute einen Foulelfmeter von Marc Schnatterer. «Das sind Momente, in denen man denkt, jetzt ist das Spiel wieder auf unserer Seite. Aber leider konnten wir danach aus unseren Möglichkeiten kein Kapital schlagen und haben zu Beginn der zweiten Hälfte relativ schnell das erste Gegentor kassiert», meinte Männel. «Dann ist die Freude über so eine einzelne Spielsituation schnell wieder verflogen.»

Auch Schuster fand es «ein bisschen ernüchternd», dass seine Mannschaft die Partie in der Startphase des zweiten Durchgangs verlor. «In der Halbzeitpause hatten wir uns vorgenommen, weiter keinen Zentimeter Boden herzugeben. Leider wurde das in den 15 Minuten nach dem Wechsel über den Haufen geworfen», erklärte der Trainer. Ein Eigentor von Calogero Rizzuto (48.), der den Ball nach einer scharfen Schnatterer-Eingabe in den Kasten von Männel bugsierte, und ein Kopfballtreffer von Konstantin Kerschbaumer (58.) brachten den Aufstiegskandidaten auf die Siegerstraße. In der Schlussphase schloss Stefan Schimmer (87.) einen Konter zum 0:3 aus Sicht der Sachsen ab.

«In Sachen Bereitschaft und Mentalität haben wir das geboten, was wir können. Auch spielerisch waren einige gute Ansätze zu sehen. Aber wir konnten unsere eigenen torgefährlichen Aktionen nicht nutzen und haben heute teures Lehrgeld bezahlt», sagte Schuster. Dem Gegner traut er dagegen den ganz großen Wurf zu: «Es wäre sicherlich eine Bereicherung für die Bundesliga, wenn der 1. FC Heidenheim das erste Mal in seiner Vereinsgeschichte da oben dabei ist.»

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