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«Keine Ausreden» für Dynamo beim Abstiegsduell in Wiesbaden

05.06.2020 - Der Start in Liga zwei nach der Coronavirus-Zwangspause ist Dynamo deutlich misslungen. Nun ist Dresden im Abstiegsduell bei Wehen Wiesbaden gefordert. Die dritte Niederlage hintereinander kann sich der Club nicht leisten.

  • Dresdens Trainer Markus Kauczinski. Foto: Swen Pförtner/dpa-Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dresdens Trainer Markus Kauczinski. Foto: Swen Pförtner/dpa-Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Verlieren verboten: Nach zwei Niederlagen seit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist Dynamo Dresden im Abstiegsduell bei Wehen Wiesbaden zum Siegen verdammt. Von einem Endspiel an diesem Samstag (13.00 Uhr/Sky) will Dynamo-Coach Markus Kauczinski nichts wissen. «Ich mag den Begriff nicht, weil es bedeutet, dass danach nichts mehr kommt. Wir sind uns aber der Bedeutung bewusst, dass es ein entscheidendes Spiel ist», erklärte der 50 Jahre alte Trainer des Fußball-Zweitligisten am Freitag auf einer Video-Pressekonferenz.

Sechs Zähler hat das Schlusslicht Dresden Rückstand auf den Relegationsrang, nur vier Zähler entfernt ist der kommende Gegner. Mit einem Sieg könnte Dynamo ein wichtiges Zeichen im Abstiegskampf setzen, eine Niederlage gegen den Vorletzten wäre bei noch sechs ausstehenden Partien wohl eine kleine Vorentscheidung.

Nach der 0:3-Pleite am vergangenen Mittwoch bei Hannover 96 bestehen jedoch Zweifel, ob Dynamo physisch und psychisch in der Verfassung ist, beim Aufsteiger zu bestehen. «Es sind deutliche Worte gefallen. Wenn etwas fehlt, darf man das am Ende merken, nicht am Anfang», erklärte Kauczinski mit Blick auf die miserable erste Halbzeit bei den Niedersachsen. «Wenn man nicht eingespielt ist, kann man so etwas mit anderen Tugenden ausgleichen», betonte der Coach.

Nur eine Woche hatte der 50-Jährige Zeit, seine Mannschaft auf das Mammutprogramm mit Spielen im Drei-Tages-Rhythmus vorzubereiten. Es fehlt daher weiterhin in elementaren Bereichen. Sein Team sei wieder einen Schritt weiter, betonte Kauczinski. Wichtiger ist es jedoch, dass es gegen Wiesbaden den Kampf annimmt. Denn gegen die Hessen braucht es eine deutliche Steigerung.

Wehen-Coach Rüdiger Rehm kündigte am Donnerstag bereits an, bis an die Schmerzgrenze gehen zu wollen. «Es geht darum, viel Mut an den Tag zu legen, defensiv um jeden Meter zu fighten und dem Gegner richtig wehzutun. Wir müssen versuchen uns in das Spiel reinzukämpfen», erklärte der 41-Jährige.

Der Aufsteiger stellt mit 67 Gelben, zwei Gelb-Roten und drei Roten Karten das unfairste Team im Unterhaus. Im Gegensatz zu Dresden hatte Wiesbaden den Abstiegskampf bereits am ersten Spieltag angenommen und stellt sich seither mit viel Leidenschaft entgegen. Auch Kauczinski erwartet ein Spiel «mit Haken und Ösen. Es gibt keine Ausreden und für uns keine Alternative außer Vollgas.»

Sorgen vor weiteren Verletzungen mache er sich nicht. Die enorme Belastung werde ohnehin Spuren hinterlassen. Erneut muss Kauczinski am Samstag auf einige Akteure verzichten: Justin Löwe, Baris Atik, Marco Hartmann und Dzenis Burnic fehlen definitiv. Ondrej Petrak, Josef Husbauer und Florian Ballas sind noch fraglich. «Es gibt keine Feldstudie, aber es heißt, dass man mit wenig Training verletzungsanfälliger ist. Den Beweis treten wir gerade an», meinte der Dynamo-Coach.

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