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3:1 gegen St. Pauli: Aue wieder in der Erfolgsspur

22.11.2019 - Nach zuvor drei sieglosen Spielen in Serie hat der FC Erzgebirge Aue den Weg in die Erfolgsspur zurückgefunden. Gegen ihren Lieblingsgegner FC St. Pauli feierten die Sachsen einen letztendlich souveränen Heimsieg.

  • St. Paulis Jan-Philipp Kalla und Aues Florian Krüger (l-r.) in Aktion. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    St. Paulis Jan-Philipp Kalla und Aues Florian Krüger (l-r.) in Aktion. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Aue (dpa) - Drei Abwehrschnitzer, drei Tore für den FC Erzgebirge Aue - der FC St. Pauli bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga der Lieblingsgegner. Die Sachsen gewannen ihr Heimspiel gegen die Hamburger am Freitagabend vor 14 000 Zuschauern mit 3:1 (2:0). Florian Krüger (24. Minute), Dimitrij Nazarov (24./Handelfmeter) und Pascal Testroet (62.) erzielten die Tore für die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster, Henk Veerman (56.) erzielte zwischenzeitlich den Anschlusstreffer,. Durch den Erfolg blieben die Auer gegen den Kiezclub zum zehnten Mal in Serie ungeschlagen. Mit 23 Punkten schieben sich die «Veilchen» vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz vor.

«Wir hatten eigentlich alles unter Kontrolle, nur die eine Situation, wo wir das Abseits aufheben», sagte Nazarov und betonte: «Wir haben sehr diszipliniert gespielt und zum richtigen Moment die Tore gemacht.» Testroet meinte nach dem Sieg: «Ein echt besonderer Abend. Man sagt zwar immer, man soll nicht auf die Tabelle schauen, aber für den heutigen Abend schaue ich sicher drauf und mache ein Screenshot. Wir sind schon jetzt besser als letztes Jahr.»

Während St.-Pauli-Trainer Jos Luhukay aufgrund der angespannten Personalsituation in seinem Kader fünf Wechsel in der Aufstellung vornehmen musste, beließ es Schuster bei einer Änderung: Tom Baumgart ersetzte den gesperrten Jan Hochscheidt. Nazarov, der angeschlagen von der Nationalmannschaft Aserbaidschans zurückgekehrt war, wurde bis zum Anpfiff wieder fit. «Ich habe die ein oder andere Tablette genommen die Tage, aber ich habe heute alles rausgehauen. Jetzt haben wir zwei Tage frei», freute sich Nazarov und dachte schon an die nächste Aufgabe in Bochum: «Wir müssen auch auswärts mal wieder einen Dreier holen.» Die erste Torchance eröffnete sich den Gästen durch Veerman, der aus halbrechter Position zum Schuss kam (11.). Aue-Torhüter Martin Männel ließ sich aber nicht überraschen. Diese Aktion schien die Gastgeber wachzurütteln. Tom Baumgart prüfte auf der Gegenseite aus 20 Metern Robin Himmelmann (12.). Nur eine Minute später war der Schlussmann der Hamburger zum ersten Mal geschlagen. Pascal Testroet behauptete sich im Strafraum gegen James Lawrence, anschließend landete der Ball bei Krüger, der aus zentraler Position mit einer Volleyabnahme zum 1:0 abschloss. Auch am zweiten Auer Treffer war Lawrence indirekt beteiligt. St. Paulis Verteidiger aus Wales sprang der Ball in der 22. Minute an den ausgestreckten Arm. Markus Schmidt ließ zunächst weiterspielen, nach Videobeweis entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Himmelmann ahnte zwar die Ecke, doch Nazarov blieb Sieger und erhöhte auf 2:0. Kurz vor der Pause verpasste Testroet die Entscheidung. Aues Stürmer scheiterte nach einem Konter erst an Himmelmann, sein Nachschuss flog deutlich über das Tor (41.). Nach dem Seitenwechsel wurden die Hamburger zunächst stärker und konnten im Anschluss an einen Freistoß durch Veerman verkürzen. Doch nur fünf Minuten nach dem Anschlusstreffer stellte Testroet, der von Clemens Fandrich bedient wurde, den alten Abstand wieder her. Erneut war Pechvogel Lawrence beteiligt, der bei der Ballannahme von Testroet wieder eine schlechte Figur machte. Davon konnten sich die Gäste nicht mehr erholen. Einziger Wermutstropfen für Aue: Neben Hochscheidt fehlen in der nächsten Partie beim VfL Bochum auch Philipp Riese und Clemens Fandrich. Beide Mittelfeldspieler kassierten ihre jeweils fünfte Gelbe Karte.

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