Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

30-Jähriger sucht Rat bei Bundespolizei und kommt in Haft

05.03.2020 - Neugier ist einem 30 Jahre alten Mann auf dem Leipziger Hauptbahnhof zum Verhängnis geworden. Wie die Bundespolizeiinspektion Leipzig am Donnerstag mitteilte, hatte er Beamte um Auskunft zu einer Strafe gebeten. Da er keinen Ausweis besaß, nahmen ihn die Beamten mit zur Wache und überprüften seine Identität. Dabei stelle sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Freiburg einen Haftbefehl gegen ihn erlassen hatte. Er war 2016 wegen schweren Raubes vom dortigen Landgericht Freiburg zu acht Jahren Haft verurteilt worden, hieß es.

  • Ein Schild mit der Aufschrift «Polizei» ist an einem Polizeirevier angebracht. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schild mit der Aufschrift «Polizei» ist an einem Polizeirevier angebracht. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Einen Teil der Strafe büßte er ab. Laut Bundespolizei wurde er im September 2019 in sein Heimatland Litauen abgeschoben und zugleich mit einer Wiedereinreisesperre bis 2029 belegt. Da er diese missachtete, muss er nun die Reststrafe von knapp vier Jahren im Gefängnis verbüßen. Zugleich leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Aufenthaltes ein.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren