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Amt für Cyber-Sicherheit nimmt Arbeit in Freital auf

11.12.2019 - Schon länger registrieren Behörden und Firmen eine Zunahme von Cyberattacken im Netz. Deshalb ist ein effektiver Abwehrmechanismus dringend notwendig. Auch Sachsen soll dabei eine Rolle spielen.

  • Roland Wöller (CDU), Innenminister von Sachsen, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Kahnert/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Roland Wöller (CDU), Innenminister von Sachsen, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Kahnert/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Freital (dpa/sn) - Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat erstmals einen Standort außerhalb Bonns eröffnet. Im sächsischen Freital sollen 200 neue Arbeitsplätze entstehen, ab sofort sind drei Beschäftigte dort anwesend. Das Amt residiert noch in einem Gründerzeithaus, später soll es einen Neubau geben.

«Wir als BSI gestalten Informationssicherheit in der Digitalisierung», sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm. Es gehe um die Gestaltung sicherer 5-G-Netze, um sichere Mikrochips oder sichere Personalausweise. Es sei wichtig, an einem Standort wie dem sogenannten Silicon Saxony eine starke Präsenz zu haben. Die Aufgaben des BSI reichen von der Abwehr von Cyber-Angriffen über Beratungen bis hin zur Zertifizierung.

«Das Thema Informationssicherheit ist zunehmend bedeutsam, nicht nur für den Staat und für die Unternehmen, sondern auch für den Bürger», sagte Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU). Man brauche Schutz für den Cyberraum und Abwehrmöglichkeiten, um die Annehmlichkeiten der Digitalisierung nutzen und genießen zu können. Wöller verwies auf die TU Dresden und ein dichtes Netz außeruniversitärer Einrichtungen, die wichtig für die Arbeit des Bundesamtes seien.

«Mit dem BSI-Standort in Freital eröffnen sich neue Perspektiven für die Region, aber auch für ganz Sachsen», sagte Wöller. Vor Ort entstünden nicht nur zahlreiche hochwertige Arbeitsplätze, sondern mit der Expertise des Bundesamtes auch wichtige Impulse für die Cyber-Sicherheit von Behörden und Unternehmen in ganz Sachsen. Laut Wöller ist erstmals eine Bundesbehörde in der 40 000 Einwohner zählenden Stadt in der Nähe von Dresden ansässig.

Und nicht nur in Freital wird investiert. Auch am Stammsitz in Bonn soll es einen Neubau geben. Das derzeit auf mehrere Standorte im Stadtgebiet verteilte Bundesamt mit aktuell über 900 Beschäftigten soll dann in einem neuen Gebäude in unmittelbarer Nähe der Bonner Rheinauen gebündelt werden. Schönbohm zufolge soll der Standort 2025 bezugsfertig sein und Platz für 1050 Mitarbeiter bieten.

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