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Anschläge in Rodewisch und Bautzen: 30 000 Euro Belohnung

14.11.2019 - Im Fall der Brandanschläge auf zwei Baufirmen haben Polizei und Staatsanwaltschaften hohe Belohnungen ausgesetzt. Sachsens Innenminister verspricht den betroffenen Firmen, alles für die Aufklärung zu tun.

  • Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Rodewisch/Bautzen/Dresden (dpa/sn) - Nach Brandanschlägen auf Gelände von Baufirmen in Rodewisch (Vogtlandkreis) und Bautzen haben das Landeskriminalamt (LKA) und die zuständigen Staatsanwaltschaften jeweils 30 000 Euro Belohnung ausgesetzt. Die Ermittler suchten nach sachdienlichen Tipps, die zur Ergreifung der Täter führten, teilte das LKA am Donnerstag mit.

Unter anderem seien Informationen wichtig, wer zur Tatzeit Verdächtige in der Nähe gesehen habe oder die Täter oder Menschen aus deren Umfeld kenne. Auch Hinweise aus den sozialen Medien seien für Polizei und Staatsanwaltschaft relevant, hieß es.

Unbekannte hatten am 5. November in Rodewisch einen Bagger, zwei Lastwagen-Kipper und einen Kleintransporter sowie in Bautzen weitere Baufahrzeuge in Brand gesetzt. Auf dem Gelände der vogtländischen Firma sind zudem weitere Brandsätze in Fahrzeugen entdeckt worden, die jedoch nicht zündeten. Der Sachschaden in Rodewisch betrug rund 400 000 Euro. Auch in Bautzen war der Schäden beträchtlich.

Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) und Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar versprachen bei einem Treffen mit Vertretern des Ostdeutschen Bauindustrieverbandes sowie den geschädigten Firmen, alles für eine Aufklärung der Straftaten in Leipzig, Bautzen und Rodewisch zu tun. Man werde nicht dulden, dass Extremisten und Straftäter den Rechtsstaat, seine Bürgerinnen und Bürger oder die Unternehmen terrorisierten, sagte Wöller.

Weil die Täter im Umfeld linker Gewalttäter vermutet werden, war in der vergangenen Woche eine Sonderkommission Linksextremismus Leipzig (SoKo LinX) gegründet worden.

Zuvor gab es mehrere Vorfälle in Leipzig, bei denen unter anderem die Angestellte einer Immobilienfirma verletzt wurde. Die Ermittler gingen bei den Tätern von Linksextremisten aus. Das LKA setzte hier bereits eine Belohnung von 100 000 Euro aus. «Wir hoffen, dass die Ermittlungsbehörden durch die besonders hohen Belohnungen von 100 000 Euro beziehungsweise 30 000 Euro weitere Hinweise zur Aufklärung erhalten», sagte der Innenminister. Bislang habe es keine Hinweise zu den Tätern gegeben, sagte ein LKA-Sprecher am Donnerstag.

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