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Auch online und mit Corona-Filmen: DOK Leipzig

08.10.2020 - Die Corona-Pandemie beeinflusst das diesjährige Dokumentarfilmfestival DOK Leipzig in doppelter Hinsicht. Zum einen findet das renommierte Festival als Hybrid-Format mit einem Kino- und einem Online-Programm statt. Zum anderen haben bereits erste Filme, die sich mit Corona und den Auswirkungen beschäftigen, das Festival erreicht, wie die Macher bei der Programmvorstellung am Donnerstag sagten. Das DOK Leipzig wird vom 26. Oktober bis zum 1. November veranstaltet.

  • Ein rotes Banner mit dem DOK Leipzig-Logo. Foto: Sebastian Kahnert/ZB/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein rotes Banner mit dem DOK Leipzig-Logo. Foto: Sebastian Kahnert/ZB/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In diesem Jahr werden 141 Filme aus 45 Ländern gezeigt. Im vorigen Jahr waren es noch mehr als 300 Werke gewesen. Der neue Festival-Chef Christoph Terhechte hatte schon vor Ausbruch der Pandemie angekündigt, das Programm straffen und inhaltlich schärfen zu wollen. Aber Corona habe sich auch noch einmal zusätzlich auf den Umfang ausgewirkt, sagte Terhechte. Eine aufwendige Retrospektive sei ins nächste Jahr verschoben worden, andere Programme wurden gekürzt, um sie online-tauglich zu halten.

Alle Filme sollen in Leipziger Kinos gezeigt und zugleich online gestreamt werden und auch danach noch abrufbar sein. Für beide Vorführarten können Tickets gekauft werden. Schon im Frühjahr hatten die Festivalmacher entschieden, in diesem Jahr keine Gäste einzuladen. Die Filmemacher aus dem In- und Ausland sollen allerdings nach den Screenings für die traditionellen Filmgespräche zugeschaltet werden. «Das ist ein Live-Element, das Festival-Feeling verbreiten soll», sagte Terhechte.

Corona habe dem nach Amsterdam zweitgrößten Dokumentarfilmfestival in Europa auch finanzielle Einbußen beschert - allerdings keine, die «ans Eingemachte» gingen, wie Terhechte sagte. Unter anderem sei das Preisgeld im Wettbewerb um die Goldenen und Silbernen Tauben etwas gekürzt worden. Das Hybrid-Festival sei ein Experiment mit ungewissem Ausgang. «Wir wissen nicht, wie das Festival angenommen wird», sagte Terhechte. Er könne derzeit nur rätseln, wie zahlreich das Publikum in die Kinos gehen und wie der Online-Verkauf laufen werde.

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