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Aue bleibt nach starker Hinrunde erfolgshungrig

24.01.2021 - Die stabile Defensive war für Erzgebirge Aue die Basis für eine gute erste Saisonhälfte. Nach dem Erfolg zum Hinrunden-Abschluss in Osnabrück will das Team von Dirk Schuster am Dienstag gegen Würzburg sofort nachlegen.

  • Trainer Dirk Schuster von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trainer Dirk Schuster von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dirk Schuster schaut mit Stolz auf die Tabelle. «Wenn man als Erzgebirge Aue nach 17 Spielen 25 Punkte auf dem Konto stehen hat, kann man von einer sehr guten Hinrunde sprechen», sagte der Trainer des sächsischen Fußball-Zweitligisten. Doch der 53-jährige will sich auf dem Erreichten nicht ausruhen. «Wir werden uns punktgenau und akribisch auf Würzburg vorbereiten und dann hoffentlich mit einem Heimsieg die Rückrunde einläuten», erklärte Schuster in Hinblick auf die Heimaufgabe am Dienstag (18.30 Uhr/Sky) gegen den Tabellenletzten Würzburger Kickers.

Der einzige ostdeutsche Zweitliga-Vertreter liegt zur Saison-Halbzeit im gesicherten Tabellenmittelfeld und damit voll auf Kurs Klassenverbleib. An dieser Zielstellung hält auch Sören Gonther fest. «Wir wollen direkt etwas draufpacken. Wir können zu keiner Zeit zufrieden sein, bevor wir nicht mindestens die 45 Punkte haben», betonte Aues Abwehrchef. «Nach so einem super Spiel wie in Osnabrück ist es jetzt unfassbar wichtig, gegen Würzburg nachzulegen.»

Beim 1:0-Auswärtssieg an der «Bremer Brücke» war Aues stabile Defensive, die nur 21 Gegentore in der Hinserie kassierte, erneut der Schlüssel zum Erfolg. Dabei fiel auch das Fehlen von Leistungsträger Philipp Riese (Wadenbeinbruch) nicht ins Gewicht. Ognjen Gnjatic ersetzte den zentralen Mittelfeldspieler bravourös und war mit 11,7 Kilometern laufstärkster Auer.

Schuster lobte hinterher sein komplettes Team für die aggressive Defensivleistung: «Wir haben viel in dieses Spiel investiert, ein gutes Zweikampfverhalten gezeigt und viel Laufarbeit betrieben. An vorderster Front konnten wir schon viel wegverteidigen, so dass wir hinten nicht in große Nöte gekommen sind.» Der Trainer sah wie so oft nach erfolgreichen Spielen auch in Osnabrück noch Verbesserungspotenzial. «Ich bin nur unzufrieden mit den Umschaltsituationen, die wir schlampig hergeschenkt haben. Wir hätten eher den Deckel drauf machen müssen.»

Ebenfalls passend zum Saisonverlauf erzielte John Patrick Strauß den entscheidenden Treffer. «Von Dima Nazarov kam die Maßflanke, da musste ich nur noch den Kopf hinhalten. Das war keine schwere Arbeit», beschrieb der 24-Jährige die Szene in der 13. Minute. Der philippinische Nationalspieler zählt im Auer Team zu den Gewinnern der Hinrunde. In Osnabrück spielte Strauß einmal mehr auf der für ihn ungewohnten Position als Linksverteidiger und erledigte seine Aufgaben souverän. «Die gute Abwehr ist die Basis. Momentan stehen wir hinten sehr gut. Das wollen wir in den nächsten Spielen weiter zeigen», äußerte Strauß.

In der letzten Szene des Spiels geriet der ehemalige Profi von RB Leipzig noch einmal unfreiwillig in den Blickpunkt. Strauß hatte in der Nachspielzeit zunächst Luc Ihorst gefoult, der danach seine Nerven nicht mehr im Griff. «Zunächst war es ein klares Foul von mir, dann kam ein Rempler und eine Spuckattacke in meine Richtung. Die Entscheidung, dann die Rote Karte zu zeigen, lag beim Schiedsrichter. Ich habe nichts gefordert», beteuerte Strauß beim TV-Sender Sky.

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