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Aufbruchstimmung: Dresden will gegen KSC Aufholjagd starten

27.01.2020 - Rund vier Wochen hatte Markus Kauczinski Zeit, um die verkorkste Hinrunde aus den Köpfen seiner Spieler zu bekommen. Gegen den Karlsruher SC will eine rundum erneuerte Dynamo-Mannschaft die Aufholjagd starten.

  • Dynamos Trainer Markus Kauczinski (r) beobachtet Dynamos Niklas Kreuzer. Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dynamos Trainer Markus Kauczinski (r) beobachtet Dynamos Niklas Kreuzer. Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dresden (dpa) – Die Lage ist mehr als bedrohlich, dennoch geht Dynamo Dresden mit Zuversicht und ohne den Ballast der Hinrunde in die letzten 16 Partien der 2. Fußball-Bundesliga. «Das sind immer Plattitüden, wenn man von der Stunde Null spricht. Aber manchmal ist es im Privatleben und im Beruf so, dass man das Geschehene akzeptieren und einen Strich machen muss», sagte Trainer Markus Kauczinski am Montag vor der Auftaktpartie gegen den Karlsruher SC.

Der 49-Jährige ist hauptverantwortlich dafür, dass beim Tabellenschlusslicht trotz der katastrophalen Hinrunde und sieben Zählern Rückstand so etwas wie Aufbruchstimmung herrscht. Denn Kauczinski hat Dynamo im Winter ordentlich umgekrempelt, verordnete den Sachsen ein neues Spielsystem und eine einfachere Spielidee.

Mit Ondrej Petrak, Josef Husbauer, Godsway Donyoh, Marco Terrazzino und Patrick Schmidt wurden zudem gleich fünf neue Spieler verpflichtet, die für den Konkurrenzkampf anheizen und für gute Laune im Dynamo-Kader sowie für eine entscheidende Leistungssteigerung sorgen sollen.

Doch ausgerechnet der neue Mittelfeldmotor Husbauer fällt am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) aufgrund eines Infekts aus. «Er bekommt Antibiotika. Erst nach dem Heidenheim-Spiel werden wir sehen, ob er wieder einsteigen kann», sagte Kauczinski. Neben Husbauer fehlen dem Coach im Spiel gegen seinen ehemaligen Verein zudem Kevin Ehlers (Außenbandteilriss und Überdehnung des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk) und Marco Hartmann (Aufbautraining). Er sieht die Mannschaft dennoch «mittlerweile gut aufgestellt, um auf alles reagieren zu können.»

Seine Startaufstellung habe Kauczinski ohnehin bereits im Kopf. Neuzugang Petrak, der erst am Sonntag zum Team gestoßen war, gehört wohl noch nicht dazu. «Ich gehe davon aus, dass er noch nicht zu Beginn auf dem Platz stehen wird. Dennoch traue ich ihm bereits zu, eine Rolle spielen zu können», erklärte der 49-Jährige.

Dafür zählt er von Beginn an auf die Unterstützung von den Rängen. Im Trainingslager habe es eine Aussprache zwischen Fans und Mannschaft gegeben. Diese mündete auch in einer Kampagne. Unter dem Motto «Wir. Zusammen. Jetzt.» soll für Aufbruchstimmung in der gesamten Stadt gesorgt werden. Und das neue «Wir-Gefühl» wurde am Montagabend beim Training sichtbar, als mehr als 4000 Fans zum Training ins Rudolf-Harbig-Stadion kamen - Pyro inklusive. «Dabei jagte ein Gänsehaut-Moment den nächsten, denn die schwarz-gelben Fans sorgten während des Trainingsspiels und der darauffolgenden Torschusseinheit mit ihren Gesängen für eine atemberaubende Atmosphäre, wie man sie sonst nur bei Heimspielen der SGD kennt», teilte Dynamo am Abend in einer Pressemitteilung mit.

Zudem wurde am Montag auch eine Vertragsverlängerung präsentiert. Im Rohbau des künftigen Presseraums im neuen Nachwuchsleistungszentrum verkündeten die Sachsen diese mit dem langjährigen Exklusivpartner Ostsächsische Sparkasse Dresden bis 2025. «In unserer aktuellen sportlichen Situation ein großartiges Zeichen und ein Vertrauensvorschuss. Jetzt sind wir dran zu liefern», erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

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