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Bombendrohung gegen Gericht: Auch andere Städte betroffen

07.07.2020 - In mehreren Städten in ganz Deutschland sind Bombendrohungen gegen Gerichte und Justizzentren ausgesprochen worden. Auch in Chemnitz. Ob es einen Zusammenhang gibt, muss noch geklärt werden.

  • ARCHIV ILLUSTRATION - Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Armin Weigel/dpa/archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    ARCHIV ILLUSTRATION - Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Armin Weigel/dpa/archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach einer Bombendrohung gegen das Amtsgericht Chemnitz haben am Dienstag Polizisten mit einem Sprengstoffspürhund das Gerichtsgebäude durchsucht. Dabei seien jedoch keine verdächtigen Gegenstände gefunden worden, teilte die Polizei nach Abschluss der Aktion am Mittag mit. Der Regelbetrieb am Amtsgericht habe wieder uneingeschränkt aufgenommen werden können.

Mitarbeiter des Gerichts hatten den Angaben zufolge am Morgen die Polizei informiert, dass über Nacht eine E-Mail im Justizzentrum eingegangen sei. Der Wortlaut der Nachricht habe den Schluss zugelassen, dass es sich um eine Bombendrohung gehandelt habe. Daraufhin sei den Besuchern des Amtsgerichts der Zutritt in das Gebäude verwehrt worden und die Polizei begann mit ihren Durchsuchungsmaßnahmen.

Die Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten hätten ergeben, dass ähnliche Droh-E-Mails auch in anderen Gerichten im Bundesgebiet eingegangen waren, hieß es von der Polizei. Es werde geprüft, ob es Zusammenhänge gebe.

Drohungen gab es unter anderem in Erfurt, Mainz, Baden-Baden und Lübeck. In der Thüringer Landeshauptstadt waren zwei Sprengstoffspürhunde im Einsatz und durchstreiften das Justizzentrum, wie eine Polizeisprecherin sagte. Betroffen waren dort unter anderem das Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft Erfurt, deren Mitarbeiter ihre Büros verlassen mussten. Die Gerichtsverhandlungen wurden bis Mittag ausgesetzt.

In Baden-Baden verließen die Mitarbeiter der Behörden das Gebäude. Rund um die Anlage, in denen Amts- und Landgericht sowie Staatsanwaltschaft und Polizei untergebracht sind, hatten Beamte die Straße gesperrt. Die Ermittlungen, bei denen auch ein Sprengstoffspürhund eingesetzt wurde, hätten keine Hinweise auf eine konkrete Gefahr ergeben, teilte die Polizei mit.

In Lübeck erfuhr die Polizei nach eigenen Angaben am Dienstagmorgen von der Bedrohung gegen das Gebäude des Amtsgerichts. In Mainz wurden das Land- und das Amtsgericht geräumt. Die umliegenden Straßen wurden weiträumig abgesperrt, wie eine Polizeisprecherin berichtete.

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