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Chemnitzer Rathaus nach Drohung geräumt: Entwarnung

26.03.2019 - Die Schauplätze sind über Deutschland verteilt und auch Sachsen ist betroffen. Fast zeitgleich werden am Dienstagvormittag Rathäuser nach Drohungen evakuiert. Gibt es einen Zusammenhang?

  • Entwarnung: Nichts Verdächtiges in Chemnitzer Rathaus. Foto: Jan Härtel © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Entwarnung: Nichts Verdächtiges in Chemnitzer Rathaus. Foto: Jan Härtel © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Chemnitz (dpa/sn) - Nach einer Drohung gegen das Chemnitzer Rathaus hat die Polizei am Dienstagmittag Entwarnung gegeben. Es seien keine verdächtigen Gegenstände in dem Gebäude gefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin. Mehr als 50 Beamte hatten am Vormittag mit mehreren Sprengstoffhunden das Gebäude durchkämmt. Zuvor hatten die rund 200 Rathaus-Mitarbeiter das Gebäude verlassen. Umliegende Straßen wurden abgesperrt, der Wochenmarkt auf dem Marktplatz abgesagt. Gegen zwölf Uhr beendete die Polizei ihren Einsatz und sämtliche Sperrungen wurden aufgehoben.

Am Dienstagmorgen war laut Polizei eine Mail im Chemnitzer Rathaus eingegangen, in der offenbar mit dort verstecktem Sprengstoff gedroht wurde. Daraufhin hatten Mitarbeiter die Polizei informiert und das Gebäude wurde umgehend evakuiert. Bundesweit waren am Dienstag mehrere Rathäuser von Drohungen und Evakuierungen betroffen - neben Chemnitz auch Augsburg, Kaiserslautern, Göttingen, Neunkirchen und Rendsburg.

«Ob es einen Zusammenhang gibt, prüfen wir», sagte die Chemnitzer Polizeisprecherin. Angesichts der Ähnlichkeit der Fälle sei dies allerdings wahrscheinlich, hieß es. Seit Monaten gibt es eine deutschlandweite Serie von Drohschreiben mutmaßlicher Rechtsextremer an Politiker, Behörden oder Gerichte. Die federführend ermittelnde Berliner Staatsanwaltschaft spricht inzwischen von deutschlandweit mehr als 100 Fällen. Ob diejenigen vom Dienstag damit in Zusammenhang stehen, war zunächst aber offen.

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