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Coach Walpurgis will Heimsieg gegen «harte Nuss» Darmstadt

21.09.2018 - Zum Abschluss der ersten von zwei englischen Wochen wartet mit dem SV Darmstadt ein unangenehmer und formstarker Gegner. Walpurgis will dennoch den ersten Heimsieg seiner noch kurzen Amtszeit einfahren.

  • Maik Walpurgis steht während einer Pressekonferenz neben dem Vereinslogo. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Maik Walpurgis steht während einer Pressekonferenz neben dem Vereinslogo. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dresden (dpa) - Sein Heim-Debüt hat Maik Walpurgis nur knapp verloren, nun will Dynamo Dresdens Cheftrainer im zweiten Anlauf seinen ersten Sieg im heimischen Stadion einfahren. «Wir wollen unsere Heimbilanz aufbessern. In diesem Stadion liegt so ein großes Potenzial, deswegen wollen wir den Fans viele Siege schenken», sagte der 44-Jährige am Freitag auf der Pressekonferenz des Fußball-Zweitligisten.

Doch die Aufgabe am Samstag (13.00 Uhr/Sky) ist alles andere als leicht. Dann empfangen die Sachsen zum Abschluss der ersten von zwei englischen Wochen den SV Darmstadt 98. Für Dresden ist es die dritte Partie innerhalb von acht Tagen und nicht nur deswegen erwartet Walpurgis eine harte Nuss: «Ich kenne Dirk Schuster schon viele Jahre und weiß, wie unangenehm seine Mannschaften zu spielen sind. Wenn man in den letzten 17 Partien nur einmal verliert, dabei nur neun Tore kassiert und neunmal zu Null spielt, dann ist das die Bilanz eines Aufsteigers.»

Nach der Partie am Dienstag gegen den Hamburger SV blieb Dresdens Coach nicht viel Zeit, sein Team auf den Gegner vorzubereiten. Die Regeneration hatte absoluten Vorrang. Dennoch sieht Walpurgis seine Mannschaft gut gerüstet, auch weil er vorgibt zu wissen, wie der kommende Gegner spielen wird: «Dirk hat natürlich das Motto: Schuster bleib bei deinen Leisten», scherzte er in Bezug auf den Rotationswillen seines Gegenübers und kündigte seinerseits wie schon gegen den HSV erneute Wechsel an.

Auch taktisch könnte die Walpurgis-Elf offensiver agieren als zuletzt, obwohl die Hessen nicht eingeladen werden sollen. Denn beide Trainer präferieren eine ähnliche Spielweise, bei der eine stabile Defensive absoluten Vorrang hat. Offensiv sollen in Form von schnellen Tempogegenstößen gefährliche Nadelstiche gesetzt werden.

Bei der Schuster-Elf sind dafür unter anderem die in Dresden nicht unbekannten Tobias Kempe und Marcel Heller zuständig. Beide spielten einst bei den Sachsen und feiern mit dem gebürtigen Dresdner Marcel Franke ihre Rückkehr. Der Innenverteidiger war vergangene Saison vom englischen Zweitligisten Norwich City an Dynamo ausgeliehen, war in 16 von 17 Partien über 90 Minuten auf dem Feld.

Franke war auch Teil des Teams, das im März zu Hause eine 0:2-Niederlage gegen die «Lilien» kassierte. Es war erst das zweite Aufeinandertreffen, das Hinspiel endete 3:3.

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