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Corona-Krise: Sachsen helfen sich mit kreativen Ideen

05.04.2020 - Drei Wochen nach Beginn der einschneidenden Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus sprießen in Sachsen die kreativen Ideen. Ob lokaler Handel, Textilwirtschaft, Kulturschaffende oder Nachbarn: Der Ausnahmezustand führt nicht nur zu Hamsterkäufen, sondern auch zu zahlreichen solidarischen Initiativen. In der Erzgebirgsstadt Aue-Bad Schlema sammeln Händler, die noch öffnen dürfen, für Geschäfte, die schließen mussten. «Allein bei uns im Geschäft sind in nur einer Woche 1500 Euro zusammengekommen. Das ist nicht nur Trinkgeld. Das ist ganz viel Liebe», sagte Fleischermeisterin Christin Popella, die die Idee für den «Notgroschen» hatte.

  • Christin Popella, Fleischermeisterin bei Popella Genusshandwerk in Aue, positioniert in ihrer Metzgerei ein Glas für Trinkgelder. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Christin Popella, Fleischermeisterin bei Popella Genusshandwerk in Aue, positioniert in ihrer Metzgerei ein Glas für Trinkgelder. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Textilwirtschaft der Region fertigt Schutzmasken. Beteiligt sind auch ein Unternehmen, das sonst freche Unterwäsche für Männer produziert, und ein Team von Freiwilligen rund um einen kleinen Zwickauer Stoffladen. Auch Sachsens Kulturschaffende lassen sich etwas einfallen: Online geht es per Livestream durchs Dresdner Albertinum oder zum Konzert auf eine kleine Kulturinsel im westsächsischen Kirchberg.

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