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Coronavirus: Zahl der Infizierten und Todesfälle nehmen zu

02.04.2020 - Immer mehr Menschen in Sachsen infizieren sich mit dem Coronavirus. Und auch die Zahl der Todesopfer wächst. Wie Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Donnerstag in Dresden bekanntgab, stieg die Zahl der bestätigten Infektionen binnen 24 Stunden um 166 Fälle. Damit sind bisher nachweislich 2411 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. «Von einem Rückgang der Steigerung können wir heute noch nicht sprechen», sagte die Ministerin. Am Vortag hatte der Zuwachs bei 161 Betroffenen gelegen. 19 infizierte Menschen sind insgesamt gestorben. Das ist ein Todesopfer mehr als am Vortag.

  • Eine Person hält eine Atemschutzmaske in der Hand. Foto: Ole Spata/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Person hält eine Atemschutzmaske in der Hand. Foto: Ole Spata/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Köpping konnte aber auch eine positive Nachricht verkünden: Etwa 550 sächsische Covid-19-Patienten sind inzwischen genesen. Bei den Corona-Tests der zuständigen Landesuntersuchungsanstalt wurden reichlich zehn Prozent der Personen positiv getestet: Auf 5115 Tests kamen 533 positive Ergebnisse. Zwischen den Zahlen des Robert-Koch-Institutes und denen den örtlichen Behörden kommt es immer mal wieder zu Differenzen, weil Daten zu verschiedenen Zeiten erhoben werden.

Die Gesundheitsministerin hatte am Donnerstag keine Kenntnis davon, dass weitere Corona-Patienten aus Italien nach Sachsen gebracht werden sollen. Allerdings werde ein Patient aus Frankreich erwartet, sagte Köpping. Einzelheiten dazu wurden nicht genannt. Am Mittwoch hatte das Universitätsklinikum Leipzig mitgeteilt, dass einer der acht in Sachsen betreuten italienischen Patienten gestorben war.

Innenminister Roland Wöller (CDU) äußerte sich zufrieden mit der Sicherheitslage im Freistaat. Er bilanzierte einen leichten Rückgang der allgemeinen Kriminalität und auch der Verkehrsunfälle. Es gebe zwar eine Zunahme von Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit Verstößen gegen die geltenden Auflagen, aber insgesamt einen Rückgang der Straftaten zum Infektionsschutzgesetz. «Wir haben einen Trend, der Trend ist rückläufig». Der Großteil der Menschen halte sich an die Vorgaben.

Wöller berichtete aber auch von ein paar größeren Fällen. Zum einen hatte ein etwa 30 Jahre alter Mann am Mittwoch in Dresden einen Bereitschaftspolizisten angehustet und ihm gesagt, dass er mit Corona infiziert sei. Außerdem schlug er um sich. Im Leipziger Zetkin-Park mussten Polizisten eine größere Menge von Personen auffordern, wegen der Einschränkungen auseinanderzugehen. Ferner wurden in Leipzig in einer Shisha-Bar vier Leute mit Drogen angetroffen. Zwei weitere hatten zu flüchten versucht, konnten aber gestellt werden, hieß es.

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