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Digitalisierung der Schulen in Sachsen macht Fortschritte

05.08.2020 - Sachsen will seine Schulen fit für die Zukunft machen. Die Schulträger bekommen dazu feste Budgets für die Digitalisierung. 250 Millionen Euro stehen zur Verfügung.

  • Christian Piwarz (CDU), Kultusminister von Sachsen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Christian Piwarz (CDU), Kultusminister von Sachsen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ausbau des schuleigenen Datennetzwerks und Schaffung drahtloser Zugänge in 88 Räumen, Installation von interaktiven Tafeln oder Präsentationstechnik in 36 pädagogisch genutzten Räumen, die Anschaffung von 54 Tablets inklusive Transport- und Lademöglichkeit für das mobile Lehren und Lernen: So sieht der Wunschzettel aus, den das Vitzthum-Gymnasium Dresden für die Digitalisierung des Unterrichts aufgestellt hat. Und die Stadt kann diese Wünsche demnächst erfüllen, denn Kultusminister Christian Piwarz (CDU) übergibt am Donnerstag einen Bescheid über fast 28 Millionen Euro für 145 Schulen in kommunaler Trägerschaft.

Die Mittel stammen nach Angaben des Kultusministeriums aus dem 250 Millionen Euro schweren Topf nach der Richtlinie «Digitale Schulen». Bislang sind beim Ministerium 420 Anträge auf Förderung eingegangen, die sich insgesamt auf 228,5 Millionen Euro summieren. Bereits bewilligt wurden 394 Anträge mit einem Volumen von 181,1 Millionen Euro.

Gefördert wird mit dem Geld vorrangig die digitale Infrastruktur in Schulen: Verkabelung von Räumen, die Einrichtung von Schulservern oder auch drahtlose Netzwerke. Zudem wird den Schulen die Anschaffung von interaktiven Tafeln und Displays oder von Laptops, Notebooks und Tablets ermöglicht.

Dresden ist nicht die erste sächsische Kommune, die Fördermittel in Millionenhöhe für die Digitalisierung in den Schulen bekommt. Bereits im Juli hatte Chemnitz rund 12,5 Millionen Euro für die digitale Ausstattung von 78 Schulen bekommen. Auch im Landkreis Leipzig wurden schon entsprechende Mittel zur Verfügung gestellt: In Borna wurden rund 1,8 Millionen Euro für die digitale Ausstattung von sieben Förderschulen und drei Berufliche Schulzentren übergeben.

Auch andere Kommunen haben schon rasch Anträge gestellt und Geld bewilligt bekommen. So erhielt die Stadt Ebersbach-Neugersdorf (Landkreis Görlitz) rund 435 000 Euro, von denen zwei Grundschulen und eine Oberschule digital aufgerüstet werden. In Großenhain (Landkreis Meißen) sollen vier Grundschulen, zwei Oberschulen und ein Gymnasium sowie eine Schule zur Lernförderung für rund 1,3 Millionen Euro digitaler aufgestellt werden.

Sachsen war nach eigenen Angaben das erste Bundesland, in dem die Förderung aus dem «DigitalPakt» der Bundesregierung gestartet ist. Über vordefinierte Schulträgerbudgets weiß jeder Schulträger genau, welche Mittel ihm insgesamt zustehen. «Die in der Richtlinie «Digitale Schulen» ausgewiesenen Festbeträge führen dazu, dass für jedes denkbare Projekt die zu erwartende Fördersumme einfach und ohne langwierige Prüfung von Planungsunterlagen ermittelt werden kann», heißt es aus dem Kultusministerium.

Aufgrund der Corona-Pandemie war die Antragsfrist des «DigitalPaktes Schule» um drei Monate verlängert worden. Die Schulträger haben für die Antragstellung bei der Sächsischen Aufbaubank noch Zeit bis zum 30. September 2020, danach werden ungenutzte Schulträgerbudgets neu verteilt.

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