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Wichtiger Sieg im Abstiegskampf: Dynamo siegt in Regensburg

28.02.2020 - Dynamo Dresden brauchte 45 Minuten um ins Spiel zukommen, zeigte dann nach dem Rückstand in Regensburg Moral. Am Ende stand der erste Auswärtssieg der Saison.

  • Torschütze Simon Makienok Christoffersen von Dynamo Dresden (l.) jubelt mit Dzenis Burnic. Foto: Matthias Balk/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Torschütze Simon Makienok Christoffersen von Dynamo Dresden (l.) jubelt mit Dzenis Burnic. Foto: Matthias Balk/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Regensburg (dpa) - Wichtiges Lebenszeichen von Dynamo Dresden: Nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg bezwang der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist am Freitagabend Lieblingsgegner Jahn Regensburg mit 2:1 (0:0) und drehte dabei einen zwischenzeitlichen Rückstand durch Erik Wekesser (63.). 333 Tage nach dem bisher letzten Auswärtssieg sorgten Patrick Schmidt (70.) und Simon Makienok (77.) vor 11 309 Zuschauern in der Arena Regensburg für wichtige drei Punkte im Kampf um den Klassenverbleib. Denn mit nun 21 Zählern rückte die Elf von Markus Kauczinski zunächst bis auf drei Punkte an den Relegationsplatz heran.

«In der ersten Halbzeit war es nicht das Gelbe vom Ei. Dann ist es wieder typisch, dass wir erst das Tor kassieren und dann richtig Druck machen. Das war ein kleiner Schritt in Richtung Klassenerhalt», sagte Schmidt. «Die Einstellung nach dem Rückstand war top, es haben alle dran geglaubt.»

Dynamos Coach tauschte sein Team im Vergleich zur Heimniederlage gegen den VfL Bochum gleich auf fünf Positionen, brachte neben Dzenis Burnic, Josef Husbauer, Patrick Schmidt und Godsway Donyoh auch Makienok. Der 2,01 Meter große Sturmhüne sollte für mehr Präsenz im gegnerischen Strafraum sorgen und hatte zugleich Dynamos erste von zwei Einschussmöglichkeiten in Halbzeit eins. Der Kopfball des Dänen (4.) blieb aber ungefährlich. Ein Schuss Schmidt (15.) geriet zu zentral und stellte kein Problem für Regensburgs Schlussmann Alexander Meyer dar.

Letztlich war das Spiel des Zweitliga-Letzten aber erneut nicht zwingend genug. Dresden Spiel war geprägt von Abstimmungsschwierigkeiten und individuellen Unzulänglichkeiten. Die Hausherren aus der Domstadt agierten da zwingender und zielstrebiger, kamen gleich mehrfach durch einfache Pässe in die Schnittstelle der Dresdner Viererkette gefährlich vor das Tor von Kevin Broll. Dynamos Schlussmann war es zu verdanken, dass es torlos in die Kabine ging.

Dynamo war mit dem Unentschieden zur Pause gut bedient, es fehlte an Ideen und Sicherheit im Spiel nach vorn. Nicht umsonst stellten die Gäste mit bis dahin 21 Toren die schwächste Offensive im Unterhaus. Auf fremden Platz erzielten die Sachsen zuletzt am 23. November ein Tor, waren in dieser Spielzeit ohnehin noch auswärts ohne Sieg.

Zunächst sah es auch nicht so aus, als ob sich das ändern würde. Zwar hatte Dzenis Burnic (55.) die große Chance zur Führung. Der defensive Mittelfeldspieler tauchte plötzlich völlig frei im Strafraum auf, brachte den Ball aber nicht an Regensburgs herausstürmenden Schlussmann Alexander Meyer vorbei. Nur eine Minute später schoss Josef Husbauer in aussichtsreicher Position über das Tor.

Die Kauczinski-Elf kam druckvoller aus der Kabine und suchte nun zielstrebiger den Weg auf das Tor der Regensburger, musste prompt den Rückstand hinnehmen. Nach einer Flanke von der linken Seite legte ausgerechnet Dynamo-Kapitän Florian Ballas unglücklich für den Torschützen Wekesser auf, der eiskalt verwandelte.

Dynamo ließ sich jedoch nicht beirren und blieb dran. Erst verkürzte Schmidt nach einer flachen Hereingabe von Brian Hamalainen. Dann schaltete Makienok nach einiger Konfusion im Strafraum am schnellsten und drosch den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte. Regenburg brachte offensiv nicht mehr viel zustande und Dresden schöpfte neue Hoffnung im Abstiegskampf.

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