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Dresdner Polizei identifiziert Böllerwerfer bei Dynamo-Spiel

28.11.2019 - Dresden (dpa) - Die Dresdner Polizei hat den Böllerwerfer vom Dynamo-Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden identifiziert. «Bei dem jungen Mann handelt es sich nicht um den 23-Jährigen, den Dynamo-Fans unmittelbar nach dem Vorfall an die Security übergeben hatten», teilte die Polizei am Donnerstag mit. Demnach haben die Behörden einen 18-Jährigen als Tatverdächtigen ermittelt. Dieser muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

  • Wiesbadens Torwart Lukas Watkowiak hält sich nach einem Böllerwurf aus dem Dresdner Fanblock sein Ohr. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wiesbadens Torwart Lukas Watkowiak hält sich nach einem Böllerwurf aus dem Dresdner Fanblock sein Ohr. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Böller war beim Abstiegsduell der 2. Fußball-Bundesliga am 8. November (1:0) unmittelbar nach dem Siegtor von Alexander Jeremejeff aus dem K-Block in den Strafraum von Gäste-Keeper Lukas Watkowiak geworfen worden und dort explodiert. Der Torwart konnte das Spiel nach kurzer Behandlung fortsetzen. Dynamo-Fans hatten nach dem Vorfall zunächst einen 23-Jährigen an die Security übergeben - wohl in der Annahme, es handle sich um den Täter.

«Wir werden die zu erwartenden Kosten einer Strafe zu einhundert Prozent auf den Täter umlegen», sagte Michael Born, kaufmännischer Geschäftsführer von Dynamo, vor zwei Wochen auf der Mitgliederversammlung des Vereins.

Die endgültige Wertung des Spiels ist noch offen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhandelt am 5. Dezember über den Einspruch des Zweitligisten aus Hessen. Sie begründen ihren Protest damit, dass die Rücknahme des Tores zur vermeintlichen Gästeführung nach Intervention des Video-Assistenten (VAR) regelwidrig erfolgt sei, wobei diese Entscheidung den Ausgang des Spieles mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst habe. Geleitet wird die Verhandlung in der Frankfurter Verbandszentrale von Hans E. Lorenz, dem Vorsitzenden des DFB-Sportgerichts.

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