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Dresdner Schauspiel-Saison 2019/20 im Zeichen des Mauerfalls

17.04.2019 - Das Dresdner Staatsschauspiel zeigt in der neuen Saison Klassiker, Moderne und Zeitgenössisches auf seinen Bühnen. Doch die Hauptrolle spielt die jüngere Geschichte.

  • Intendant Joachim Klement. Foto: Arno Burgi/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Intendant Joachim Klement. Foto: Arno Burgi/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dresden (dpa/sn) - Der Mauerfall vor 30 Jahren und die damit verbundene Veränderung in Deutschland und Europa stehen im Zentrum der nächsten Saison des Dresdner Staatsschauspiels. Den Ereignissen im Herbst 1989 und den Folgen der Wendezeit widmet sich eine ganze Themenwoche «30 Jahre friedliche Revolution». Das Thema bestimme die Gegenwart in Ostdeutschland wie kaum ein anderes, sagte Intendant Joachim Klement bei der Vorstellung der Spielzeit 2019/2020.

Neue Stücke wie «Mit der Faust in die Welt schlagen», «Anschluss», «Dichte Netze», «2084» oder «Baron Münchhausen» zeugen von Brüchen, Träumen, Utopien. Daneben ist mit Shakespeare über Tschechow, Gorki, Seghers und Brecht bis zu Ingo Schulze und Cornelia Funke Klassik, Moderne und Zeitgenössisches zu sehen. Die Spielzeit beginnt traditionell mit einem Eröffnungsfest für Jung und Alt am 31. August im und um das Schauspielhaus mit dem Ensemble, vielen Gästen und bekannten Künstlern.

Insgesamt sind 24 Premieren geplant, darunter zehn Uraufführungen. Regisseur Armin Petras inszeniert Bertolt Brechts «Mutter Courage und ihre Kinder», Schauspieler Christian Friedel («Parfüm», «Babylon Berlin») gibt mit «Macbeth» sein Dresdner Regiedebüt. Mit «Mit der Faust in die Welt schlagen» von Lukas Rietzschel und «Peter Holtz» von Ingo Schulze kommen zwei Romane sächsischer Autoren auf die Bühne, ersterer in einer Außensicht der Niederländerin Liesbeth Coltof, wie das Theater ankündigte. Die Französin Camille Dagen beschäftigt sich mit dem Roman «Mutmassungen über Jakob» von Uwe Johnson, der Georgier Data Tavadze mit Anna Seghers Roman «Transit» über das Warten.

Miriam Tscholl gibt nach zehn Jahren die von ihr mitbegründete Dresdner Bürgerbühne ab, an Regisseur Tobias Rausch. Der holt ehemalige, künftige und jetzige Lehrer für eine «Lehr_Kraft_Probe» auf die Bühne. Für weitere Uraufführungen mit Titeln wie «Schuldenmädchen-Report» oder «Alien Nights» werden Frauen, Jugendliche, spielwütige Menschen zwischen 20 und 30 Jahren sowie Bürger mit Brüchen in ihren sozialen Netzen als Akteure gesucht.

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