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Dritter Wahlgang bei Bischofswahl in Sachsen nötig

29.02.2020 - Dresden (dpa/sn) - Auch in der zweiten Runde hat sich bei der Wahl des neuen sächsischen Landesbischofs keiner der drei Kandidaten durchgesetzt. Die meisten Stimmen erhielt wie schon im ersten Wahlgang Tobias Bilz. Für den 55 Jahre alten Oberlandeskirchenrat stimmten am Samstagmittag in Dresden 41 Mitglieder der Landessynode. Ulrike Weyer erhielt 20 Stimmen und Andreas Beuchel 18. Weil keiner der Kandidaten eine Zweidrittelmehrheit erreicht hat, wird es einen dritten Wahlgang geben. Er ist am Samstagnachmittag geplant. Sollte danach noch kein Bischof oder keine Bischöfin feststehen, wird die Wahl am Sonntag fortgesetzt.

  • Die Kandidaten für das Bischofsamt der sächsischen Landeskirche: Andreas Beuchel (l-r), Ulrike Weyer und Tobias Bilz. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Kandidaten für das Bischofsamt der sächsischen Landeskirche: Andreas Beuchel (l-r), Ulrike Weyer und Tobias Bilz. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Wahl war nötig geworden, nachdem der erzkonservative sächsische Landesbischof Carsten Rentzing vor vier Monaten zurückgetreten war. Der aus West-Berlin stammende Geistliche war wegen seiner Mitgliedschaft in einer schlagenden Verbindung und fragwürdiger Äußerungen während seiner Studentenzeit in die Kritik geraten.

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